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Verträge zur Geschichte der organischen Chemre.
lln,,rs->,,ldun^d-r schließen; nahm er jenes nicht an, so war kein Grund vorhanden, das koh-^nhaltige Wasserstoffgas oder andere solche Körper, selbst die Kohlensaure,als unorganische Verbindungen anzusehen. Mit der ersten Erkenntniß derwahren Zusammensetzung der organischen Verbindungen war also auch schondie Unsicherheit vorhanden, wie sie genügend zu besinnen, und von den un-organischen zu unterscheiden seien. Das Bedürfniß einer solchen Eintheilungdes Gebietes der Chemie, als eines Hülfsmittels für die Darstellung undErlernung der Wissenschaft, war von jener Zeit an gefühlt und man versuchteihm zu genügen; aber so oft man eine sichere Grundlage für eine solche Un-terscheidung gewonnen zu haben glaubte, kam eine neue Entdeckung, welcheihre Unhaltbarkeit erwies. Mit dem Fortschreiten der organischen Analysewies man in solchen organischen Körpern drei Bestandtheile nach, in welchenLav visier nur zwei angenommen hatte (z. B. für Oel und Wachs); esbildete sich die Ansicht aus, alle organischen Verbindungen seien mindestensternäre, wahrend sich alle unorganischen als binäre betrachten lassen. Siewurde von 1815 an durch Dulong's und Döbereiner's Untersu-chungen der Kleesäure, durch Gay-Lussac's Untersuchung des Cyans,durch Th. v. Saussure's Analyse des Erdöls, Houtou-Labillar-diere's Analyse des Terpentinöls u. a. widerlegt. — Die dann vor-züglich beachtete Unterscheidung, daß sich die unorganischen Verbindun-gen aus ihren Elementen darstellen lassen, die organischen aber nicht,wurde durch Wöhler's Entdeckung der Darstellung des Harnstoffs ausCyansäure und Ammoniak als nichtig dargelegt. Die spatere Unterschei-dung beider Acten von Verbindungen beruht auf den neueren Ansichten überdie rationelle Eonstitution der organischen Substanzen; der Betrachtung,wie sich diese Ansichten entwickelten, müssen wir einige Angaben über diequalitative und quantitative Bestimmung der Elemente der organischen Sub-stanzen vorausgehen lassen.
B-stimmung Die Veränderung organischer Körper durch die Hitze war Jahrhunderten>'-u-°-^°^s°-hindurch der Ausgangspunkt zu den Betrachtungen über die Elemente jener?-"r-Änfssch!,'!äund aller Materie überhaupt. Die Anhänger des Aristoteles sahenin den Verbrennungsproducten des Holzes, in der Flamme, dem zum Vorscheinkommenden Wasser, dem aufsteigenden Rauch und der zurückbleibenden Asche