Band 
Vierter Theil.
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Weingeist und die verschiedenen Aetherarten.

Wenn auch den Alten verschiedene weingeisthaltige Flüssigkeiten (Weinden meisten Völkern, Bier den Aegyptern und den Germanen) bekannt wa-ken, so hatten sie doch keine genauere Kenntniß des Weingeistes. Zu un-vollkommen waren die Destillationsapparate der Alten (vergl. Theil II, Seite26 f.), als daß mittelst ihrer sich der flüchtigere Bestandtheil des Weins imreineren Zustande hatte darstellen lassen; keine Angabe liegt vor, wonachihnen der Weingeist bekannt gewesen wäre, und ganz isolirt steht die An-gabe von Plinius da, der Falernerwein zeichne sich vor allen anderen durchseine Endzündlichkeit aus (nee nlli In vinn insjor suctoritso; solum vino-ru,n IIsnnns sccenllitur).

Nachdem der Destillationsapparat durch die Alexandriner verbessertworden war, finden sich auch bald Anzeigen, daß man den Wein destillirtUnd die Brennbarkeit des Destillates wahrgenommen habe. Marcus^ racus, der im 8. Jahrhundert gelebt haben soll (vergl. Theil III, Seite 220),

logt in seinem o.iber i^niuin S<I conibuceinlos IiN8te8: ^gusin srOenteinlgoies: Uecipe vinum ni^ruin spissum et vetu8, et in uns ^usrts ipsius'listvnipersliuutur uncise II. suiplinris vlvi subtllissime pulverirsti, lili. II.wrtsri extrscti :> Oono vino slbo, uncise II. sslis cornmunis; et xuOclitsI^onss in cucurhits bene plumdsts et sleinlnco «upposito OistillsOi«^gusm srOentem gusin servsre cledes in VS86 clsuoo vitreo. — Die Be-zeichnung sgns vitse, die spater allgemein dem Weingeist? beigelegt wurde,stndet sich in der lateinischen Uebersetzung der Schriften Geber's, wennanders diesem das H8tsmentum Oeberi, regi8 Inäise, mit Recht zuge-trieben wird, wo sich sgus vitse mit destillirtem Urin und Essig als Aus-

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Weingeist,

vpp's Geschichte der Chemie. IV-