Band 
Vierter Theil.
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Weingeist und die verschiedenen Aetherarten.

colore non immntstsm. — ^Icol, sligusnllo scriptiim slcool, velaicohol, esi pnlvis in minntissimnm pollinem lsctus. — ^lcol vini, estagns srclens rectikicata. — ^Icolol vel, nt nonnnlli volunt, slcosol, estLive antinionlnm. Man kann hieraus nur ersehen, wie unsicherfrüher die Bedeutung des Wortes Alkohol war. Noch im 17. Jahrhundertwurde es für Weingeist verhältnißmäßig nur selten gebraucht (N. Lemerybedient sich des Ausdruckes slcooliser vorzugsweise für feinpulvern; von derSchwefelmilch meint er z. B., sie sei une lleur lle «online slcoolisee), im18. schon öfter (namentlich von Boerhave für den stärksten Weingeist).Besonders allgemein wurde aber diese Bezeichnung unter den Chemikern,nachdem sie in die neue antiphlogistische Nomenclatur (1787) aufgenommenworden war. — Darf man vielleicht in dem Vorstehenden (namentlichdarin, daß in der Zeit, wo die chemische Sprache noch am reichsten an ara-bischen Kunstausdrücken war, das Wort Alkool niemals Weingeist bedeutete)einigen Grund für die Vermuthung finden, daß der Ausdruck Alkol undalkolisiren sich aus dem Arabischen in die chemische Kunstsprache für Pulverund pulvern übertrug, daß der über Weinsteinsalz abgezogene Weingeistzuerst Spiritus slcslisstus und dann erst durch Verwechselung Spiritus slco-lisatu« genannt wurde, welche letztere Bezeichnung dann in slcool Spiritusvini überging, ebenso wie man auch slcool suri statt surum slcolisstumsagte? Namentlich die eine der oben aus Libavius angeführten Stellen,wo vini slcool und vinuui slcslisstuin als gleichbedeutend zusammengestelltwerden, scheint mir dieser jedenfalls gewagten Vermuthung einige Wahr-scheinlichkeit zu geben.

Wenn auch der Alkohol schon im 13. Jahrhundert als ein vorzüglichesmcastruuin gerühmt wird, so fehlen doch aus jener Zeit genauere Angabendarüber, welche Körper davon aufgelöst werden. Um mit vegetabilischenKörpern Lincturen und Essenzen zu bereiten, wurde er vorzüglich in derParacelsischen Schule angewandt. — Boyle wußte, daß der WeingeistEiweiß zum Coaguliren bringt. Die Wichtigkeit des Weingeistes für dieanalytische Chemie wurde zunächst daran erkannt, daß er einige in Wasserlösliche Salze aus dieser Lösung niederschlägt. Raymund Lull wußtebereits, daß kohlensaures Ammoniak mit starkem Weingeist gerinnt (vergl.Theil III, Seite 245). Boyle erwähnt in seinen Experiments ok tl>eweclisnissl csnses ok cbemics! krecipitstion (1675), daß starker Wein-

Weingrist.

Brnrnnungen