Band 
Vierter Theil.
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Beiträgt zur Geschichte der organischen Chemie.

Gärung. I^a kermenlation est nne ebnlition kalte psr <le8 esprit8 gul ckerckentissnii pour 8vrtlr 8e zueigne corps: car rencontrsnt 8es psrties terre-sires on ^ro8sier8 gnl a'oppoaent ä leur p388SAe, i>8 tont Avnller etrarekier in matlere jnsgn' s ee gn'lls en soient cletacüer.

B-ch„-s «nsicht-n. Becher hielt die Gährung für etwas der Verbrennung Aehnliches;

wie bei der letzteren (vergl. Theil III, Seite 108), so finde auch bei derersteren eine Zectheilung Statt. Auch er glaubte, bei der (geistigen) Gäh-rung müsse die Luft einwirken können; nur Süßes (Zuckerhaltiges) könne die(geistige) Gährung erleiden; der Weingeist entstehe erst durch die Gährung;die geistige wie die Essiggährung beruhe auf der Einwirkung salziger undschwefliger (brennbarer) Partikeln auf einander, und je nachdem die einenoder die anderen vorwalten, entstehe Essig oder Alkohol (vergl. Seite 288);endlich meinte er, der Essig könne künstlich wieder in Alkohol verwandelt ^

werden, indem er das Aceton für identisch mit Weingeist hielt. — Weit- ,

lausig handelt Becher über die Gährung in seiner kli^lcs 8nl>terrsoes

(1669). Er sagt hier, die Fäulniß habe das mit der Gährung gemein, I

daß bei beiden Processen eine Zertheilung (rsreksctlo) statthabe, aber die er-stere bilde verschlechterte, die letztere verbesserte Products. Drei Arten derGährung gebe es, lntnmekactlo (Gasentwicklung, die bei dem Ausschwellen ^kranker Thiere, bei der Vermischung von Alaunsolution mit Weinsteinsalz jund in ähnlichen Fällen sich zeige), proprie kermentatlo (Gährung im enge- §ren Sinne oder geistige Gährung) und scetikicatio aen acescentls (Essig-gährung). Die unversehrten Trauben kommen nach ihm nicht in geistigeGährung, weil die Luft keinen Zutritt hat (doch giebt er zu, außer der Gäh-rung an der Lust, der kermentatlo aperta, gebe es auch eine kermentatloclauaa, bei welcher in den Getränken sich eine große Menge a^lveatrlnm8j)irit.rmin anhäufe). Die geistige Gährung werde augenblicklich gehemmtdurch Zusatz von Weinsteinsalz oder Weingeist in angemessener Menge. jWeiter behauptete er, Wein könne bei völligem Abschluß der Luft in Essigübergehen. Von seinen anderen weitläufigen Deductionen läßt sich nichtwohl ein Auszug geben; doch will ich hier noch die concisere Zusammen-fassung seiner Ansichten mittheilen, welche sein ^Ip6a6etnm Minerale (1682)enthält: 8nnt linse rarekactlonia 8pecle8, gnllni8 natnra ut (luo6n8 6ra-

- elilla ntltnr: kermento nempe et igne, 8cIIicet kermentstlone et uatlone

8orori6n8 Aer,nanl8, otrlsgne nsturae anelllla, 8vmme nece88srÜ8. 1er- imentatlo e8t psrticulsruin anlpimresrum conckenastsrum elevatlo, rare- j