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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.
Gärung, kerinentstio proinvvetur. kriiiws ei prsecipucis erii sermenti cmjustiawcorpori kernientaiuio niisectio; ciijiis particulae cum prius siiit in vigoreei inotu positse, alias in msssa lermentaiiäs otiosss ei torpickss exsnsci^isni, et in motnin vinäicsnt.
8ta,,e« Anslch„tt. Stahl hat seine Ansichten vorzüglich in seiner X/motecKnis kunüs-inentgiis (1697) ausgesprochen ; die wichtigsten Stellen werde ich nach der(1734 erschienenen) deutschen Uebersetzung dieser Schrift anführen. — Erbehauptet, Gähcung und Faulniß seien analoge Vorgänge, und es lasse sichselbst leicht darthun, daß die Gahrung nur ein specieller Fall der Faulnißsei. Er giebt folgende Beschreibung der Gahrung: »Die fermentation isteine, durch eine wasserichte Flüssigkeit verursachte zusammenstoßende undreibende Bewegung unzähliger, aus Saltz, Oehl und Erde, zwar nicht aufsinnigste und allerfesteste, doch in gewissem Maaße mit einander verknüpfterTheilchen, wodurch die Verbindung ihrer Grundanfänge-- (Elemente) »all-mahlig geschwächt, ja in der That auseinandergesetzt, und durch langwieri-ges Untereinandertceiben verdünnt, hingegen andere aufs neue zusammen-stoßende Theilchen mit einander verwickelt, und in solcher Verwickelung theilsaußerhalb des flüssigen Wassers verstoßen, theils aber in demselben aufbe-halten werden, welche jedoch aus selbigem ebenfalls abgesondert oder abge-zogen werden können. — Oder auch in weitlauftigerem Verstände: Diesermentaiion ist eine innerliche Bewegung, wodurch verschiedene nicht allzufest verknüpfte Zusammensetzungen vermittelst einer dahin dienlichen Feuch-tigkeit ergriffen, und durch langwieriges Untereinandertceiben an einandergerieben und gestoßen werden, weßfalls die Verknüpfung des gegenwärtigenZusammenhanges von einander gerissen, die abgerissenen Theilchen aber durchdas stete Reiben verdünnet und in eine neue und zwar stärkere Verbindungversetzet werden--. Weiter wird von dem Subjecte der Fermentation, dem(gahrungsfähigen) Körper gehandelt; es wird gesagt, er müsse (aus Salz,Oel und Erde) zusammengesetzt sein, und zwar wird angenommen, er be-stehe aus heterogenen kleinsten Theilchen (moieculis); als gährungsfähigeKörper werden namentlich genannt die Zucker, Mehl und Milch enthalten-den. Später demvnstrirt er, daß die innere Bewegung in einem Körper' diesen verändern könne, und sucht an Modellen zu beweisen, wie die zusam-mengesetzten Molecüle eines Körpers durch einen äußeren Anstoß in ihrerLage verändert und selbst zerlegt werden können. Seine Argumentation ineinen kurzen Auszug zu bringen, habe ich vergeblich versucht. Im Allge-