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Weingeist und die verschiedenen Aetherarten.
""inen geht seine Ansicht dahin, bei der gahrenden Bewegung werde derursprüngliche in einem gewissen Verhältniß aus salzigen (sauren), öligen(brennbaren) und wässerigen Partikeln bestehende Körper in mehrere andereSubstanzen umgewandelt, welche dieselben Bestandtheile, aber in anderenVerhältnissen, enthalten; bei der geistigen Gahrung bilde sich eine Substanz,m welcher die brennbaren Partikeln vorwalten (Weingeist), bei der saurenEhrung vereinige sich der Weingeist mit einem Ueberschuß an Saure. DenWeingeist selbst betrachtete Stahl als nicht in dem gahrungsfahigen KörperPraexjstjrend, sondern als durch die Gahrung neu gebildet. — (Dafür, daßStahl die Uebertragung der zersetzenden Bewegung von einem Körper aus^uen anderen bestimmt aufgefaßt hatte, mag als Beweis hier noch eineStelle aus seinen Kunilsmentis äogiustico-ratiunalis et experi-
'neiuoiiz stehen, welche nebst mehreren anderen zur Erläuterung seiner An-stchten über Gährung und Faulniß der erwähnten Uebersetzung seiner 2ymo-welinls beigefügt ist: »Ein Körper, der in der Faulung begriffen ist, bringet°Mem andern von der Faulung annoch befreyten, sehr leichtlich die Verder-bung zu Wege, ja es kann ein solcher, bereits in innerer Bewegung begrif-fner Körper einen andern annoch ruhigen, jedoch zu einer sothanen Be-wegung geneigten, sehr leicht in eine solche innere Bewegung hineinreiffen«.)
Stahl's Anhänger hielten lange an dieser Theorie der Gahrung fest;
Nur wurde, was Stahl als ölige Theile bezeichnet hatte, später immer als^blogiston benannt (die ^moteclini» erschien, wie erwähnt, 1697; denAusdruck Phlogiston fährte Stahl's 8^ecimen Loclierianum 1702 inhäufigeren Gebrauch ein). Kunkel scheint zwar nicht ganz einverstandenMit diesen Ansichten gewesen zu sein; Stahl's ^vmntecimis kam mehrereÄahre vor seinem Tode heraus, und er kannte sie auch wohl, als er in denätzten Jahren seines Lebens das Laboratorium cl>^ micum schrieb, aber erMeint darin, »daß bishero keiner gelebt, und noch zur Zeit nicht lebet, auchMnimer kommen wird, der das kuuctum kermentstionis recht accuratwessen sollte«. Uebrigens erwähnt hier Kunkel noch, daß die Gährungdurch Zusatz von Saure, namentlich Schwefelsaure, oder Weingeist gehemmtwerde. — Boerhave stimmt mit Stahl darin überein, daß er die Gäh- A„-
"Mug als auf einer inneren Bewegung beruhend ansieht; er spricht in Hin-sicht auf diese Erscheinung mehr von dem Effect als von dem Vorgangflbst. Seine Definition der Gährung ist: lermentatiunis nomiue intei-motum intestinum, excitstum iu VegetaluHlius, guo iiaec ita