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Weingeist und die verschiedenen Aetherarten.
baß der aus einem ölartigen Körper, dem Aether, und Wasser bestehende Wech-selst bei der Aethcrbereitung in seine Bestandtheile zerlegt werde. Mit der"st-ren ist die Erklärung im Einklang, welche Hellet in den Pariser Me-wviren für 1739 über die Bildung des Aethers gab: I^s Portion Is plusv-rlstile ste I'kuile 3«; vitriol se joint sn Principe inilsmmsdle cke^ksprir lle vin, et 3e cette nnion, il en resulte Is li^ueur etddree;au, si pgi, vent, ce meme Principe inilsmmsdle volstilise nne portionI'scicke vitriolir^ue, et passe tont entier cksns le rdcipient svec cetaciste l^u'il s'est spproprie. Die meisten Ehemiker von 1730 bis 1800etwa waren derselben Ansicht; nur wenige behaupteten richtiger, die Schwe-felsaure gehe nicht in den Aether über, und dieser unterscheide sich von demAlkohol nur durch geringeren Wassergehalt.
Macquer sprach sich zuerst, in mehreren Schriften um 1750 bis^80, für diese letztere Ansicht aus; ich will seine Erklärung der Aether-blldung hier geben, wie er sie in der Aussage seines Üictionnsire cke cl,)--"üe von 1778 darlegte. Weingeist unterscheide sich dadurch von den eigent-lichen Oelen, daß eine größere Menge Wasser in seiner Grundmiftkungschalten sei. Um je mehr man ihm von diesem Wasser entziehe, um sowehr gehen seine Eigenschaften in die eines Oeles über. Unter dem Ein-guß der Warme entziehe die Schwefelsaure dem Weingeist Wasser; es gehebei der Destillation anfangs nur ein wasserfreier Weingeist, spater aber^wsetzungsproductc des Weingeistes über. Werde dem Weingeist ein Theilvon dem zu seiner Grundmischung gehörigen Wasser entzogen, so entsteheAether, welcher ein Mittelding zwischen Weingeist und Del sei (als einwahres Del ihn zu betrachten, wie mehrere Ehemiker es gethan hatten,hindere seine Auflöslichkeit in Wasser); entziehe die Schwefelsaure noch^ehr von dem zur Grundmischung des Weingeistes gehörigen Wasser, soentstehe ein wahres Del, das Weinöl. Der Aether sei nichts Anderes alsWeingeist, welcher durch Schwefelsaure eines Theils des Wassers seinerMischung beraubt und dadurch der ölichten Natur naher gebracht worden sei.
jener Zeit (1778) räumte Macquer indeß ein, es sei nicht ganz unmöglich,baß ein Theil der Vitriolsäure in die Zusammensetzung des Aethers über-sehe, doch sei dies nicht erwiesen (früher erklärte er auch die Bildung desAethers auf die obige Art, ohne die Möglichkeit des Eingehens der Schwe-felsäure in die Zusammensetzung dieses Körpers zu berücksichtigen). InBeziehung auf die zusammengesetzten Aetherarten scheint Macquer, gleich-
6I3U07IM so? 7.7. si.
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