Band 
Vierter Theil.
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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie. ,

spul», Ansicht Aethern, wie der Essig- und der Salzäther, durch Vereinigung einer Säure >

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A,,h-ran-n"un» Alkohol; zu der letzteren gehören auch wohl der Salpeterather, welcher°-s AMhou. Desoxydation der Salpetersäure mittelst Alkohol und durch Vereinigung

der desoxydirten Salpetersäure mit einem anderen Theile Alkohol entstehe-— Die Unrichtigkeit dieser Ansicht wurde zuerst für den Salzäther (dasChloräthyl) dargethan, indem Eolin und Robiquet 1816 zeigten, er be-stehe nicht aus Alkohol und Salzsäure, sondern lasse sich als aus gleichenMaaßen ölbildenden und salzsauren Gases zusammengesetzt betrachten. Hier-auf nahm man, besonders nach Thenard, die Existenz von drei Klassenvon Aethern an: Aether, in welchem nichts von der zur Bereitung ange-wandten Säure enthalten sei; Aether, in welchem Kohlenwasserstoff (ölbildendesGas) mit einer Saure vereinigt sei; und Aether, in welchem Alkohol miteiner wasserfreien Saure verbunden sei. Die Aether der dritten Art be-trachtete Berzelius um 1825, der Ansicht vieler und namentlich der fran-zösischen Chemiker entgegen, als bestehend aus gewöhnlichem Aether undwasserhaltigen Säuren. Dumas und Boullay d. I. zeigten 1826,daß in diesen letzteren Aetherarten der Wassergehalt, von welchem zweifelhaftgewesen war, ob er darin mit Aether zu Alkohol oder mit wasserfreier Saucezu Saurehydrat als näherem Bestandtheil verbunden sei, gar nicht darinexistire, sondern daß diese Aether der dritten Art die Elemente des gewöhn-lichen Aethers und wasserfreier Sauce in sich enthalten. Sie bewiesen diesdurch Analysen des gewöhnlichen Aethers, des Salpeter-, Essig-, Benzo«-und Oxalathecs. Gay-Lussac hatte schon 1815 Aether und Alkohol alszwei Hydrate des ölbildenden Gases betrachtet, so daß der Alkohol auf die-selbe Menge ölbildendes Gas noch einmal so viel Wasser enthalte als derAether; Dumas und Boullay betrachteten nun das ölbildende Gas alseinen dem Ammoniakgas analogen Körper, welcher mit Sauerstoffsaurennur dann salzartige Verbindungen (Aether der Sauerstvffsauren) bilde, wennWasser (so viel als nöthig wäre, das ölbildende Gas zu Aether zu machen)in die Zusammensetzung mit eingehe. Berzelius schlug 1832 für den !Kohlenwasserstoff von der Zusammensetzung des ölbildenden Gases und vondem Atomgewicht, daß Ein Atom desselben mit Einem Atom Wasser ver-einigt die Zusammensetzung des Aethers, mit zwei Atomen Wasser ver-einigt die des Weingeistes ausdrückt, die Bezeichnung Aetherin vor; fürdas Wahrscheinlichere hielt er es aber 1833, daß Alkohol und Aether nichtzwei Hydrate desselben Körpers, sondern zwei Oxyde verschiedener Kohlen- ,