Band 
Vierter Theil.
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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.

W-!M. dies Aether oder Weinöl sein solle, und um 1760 wurde deshalb mehrfachvorgeschrieben, die Hoffmann'schen Tropfen so zu bereiten, daß in äther-haltigem Weingeist etwas Weinöl gelöst werde, damit jedenfalls das rechteoleum vlln darin enthalten sei. Doch hatte schon Hellet in seiner Ab-handlung über den Aether, welche in den Schriften der Pariser Akademiefür 1739 veröffentlicht wurde, den Aether richtig von den bei der Bereitungdieses Körpers spater übergehenden ölartigen Flüssigkeiten unterschieden.Esprit sciäe vineux bedeutet bei ihm den ätherhaltigen Weingeist; welche Pro-dukte bei der Destillation des Weingeistes mit Schwefelsaure weiter noch er-halten werden, beschreibt er mit folgenden Worten: ^pres cet esprit acillevineux, gu'ou 6oit inettre ä pari., vient nne ligueur agueuse-acicie stä'nne oäeur sultureuse suslocante, gui n'est plus inklammsdle par eileineme. kllle est accompgAuoc <Ie vspeurs dlanedes onilulantes, gui,conäensees, äonnent nne tiuile, tsntöt dlanclie, guelguekois verte, etle plus souvent saune, Isguelle surna^e O'sdorll la ligueur scille agueuse,msis cjui, sccumulee s peu pres susgu'au tiers ou ä I:> rnoltie <le cetteligueur aciäe, se pre'cipite su konil et ne la surngAe plus. t)uelgues-uns ont nonnne cette duile saune au verclätre oleum vitrioli clulceksrscelsi. Llle <1oit entrer <lans is coinposition <le la ligueur anoclineminersle <le ^Ir. I rc'cleric HoKmann (Weinöl konnte in diesem Arznei-mittel enthalten sein, aber ich weiß nicht, daß es hatte darin enthalten seinmüssen). Hellst sagt noch, die Menge dieses Oeles lasse sich vermehren,wenn man das Verhältniß der Schwefelsaure gegen den Weingeist größernehme, oder auch, wenn man der Schwefelsaure und dem Weingeist einOel, Oliven- oder Mandelöl z. B., zusetze und dann destillire; je nach demangewandten Verhältniß von Vitriolöl und Weingeist erhalte man Oel,welches aus dem Wasser schwimme oder darin untergehe. Er bespricht auch,daß dies Oel, wenn es längere Zeit sich unter Wasser befinde, endlichsich an die Oberfläche desselben begebe, wollte, aber diese Erscheinung mitder Temperaturveränderung in Zusammenhang bringen. Endlich bemerkteer, als er solches Oel längere Zeit mit Wasser und ätherhaltigem Weingeistzusammen stehen ließ, die Bildung von einer espece 3e campkre sssersinßuliere (Weinölkampher oder Aetherin?).

Die Unterscheidung der verschiedenen mit Wasser nicht mischbarenKörper, welche bei der Destillation des Weingeistes und der Schwefel-säure entstehen können, wurde in der nächstfolgenden Zeit ganz vernach-