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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.
flüch!ig"'r,"ihi,r°'l-s pliilosnplncis (1648), das Hirschhornöl durch Destillation mit etwasSalzsäure von dem Kmp^reuma zu befreien. Besonders aber wurde diesesDel durch die Anpreisungen bekannt, welche ihm Dippel in seiner Schrift<le vitse animslis morsia et meclicios suae vinsiicata ori^ini siisguisitionepli^sico-meelies etc. (1711) angedeihen ließ, nach welchem auch dieses Oelgewöhnlich als olenm sm'male Dippelü bezeichnet wurde. Dippel soll esanfänglich nur aus Hirschblut dargestellt haben; bald aber erkannte er, daßes aus allen thierischen Theilen bereitet werden könne.
««'m n»,r t,n Lange Zeit glaubte man, der eigenthümliche Geruch der vegetabilischenaetkerischen Oele komme diesen nicht an und für sich zu, sondern es sei mitihnen eine besondere Substanz verbunden, welche die Ursache des Geruchessei. Schon des Paracelsus ^rckieloxa enthalten die Andeutung, daßein. solcher besonderer Riechstoff existice, welchen jener Scheidekünstler pin-mum ens der Gewächse nannte; besonders aber wurde die Annahme einersolchen besonderen Substanz durch Boerhave in seinen Llementi's elie-mise (1732) ausgebildet. Dieser nahm an, der Geruch jedes flüchtigenOeles werde durch die Beimischung eines höchst.subtilen und kaum wägba-ren Körpers hervorgebracht, welcher als Spiritus rector bezeichnet wurde;die verschiedenen ätherischen Oele seien nicht sowohl an und für sich ver-schieden, als vielmehr wegen der verschiedenen Eigenschaften des beigemisch-ten Spiritus rector. Die Existenz einer solchen Substanz wurde lange an-erkannt; Macquer meinte (1778), dieselbe sei vielleicht im isolirten Zu-stande ein wahres Gas. Bei der Aufstellung der antiphlogistischen Nomen-klatur (1787) wurde ihr die Bezeichnung arüme beigelegt, und Fourcroywidmete in seinen LIemens ä'Iiistoire naturelle et <1e cliiinie (1794) ihrerBetrachtung noch ein eigenes Capitel, ohne an ihrem Dasein zu zweifeln.Gren hatte sich indeß schon 1786 dagegen erklärt, in dem ätherischen Oelezwei nähere Bestandtheile —einen, der die Masse darstelle, und einen, derbenGeruch verursache — anzunehmen; dasselbe suchte Fourcroy 1798 zu be-weisen, dessen Ansicht, daß der Geruch der ätherischen Oele diesen selbst undnicht einer Beimischung zukomme, später allgemein angenommen wurde.
Schon im 17. Jahrhundert nahm man wahr, daß aus den ätherischenOelen bei längerem Stehen sich manchmal ein krystallinischer Körper ab-scheidet. Kunkel erwähnt in seinem »Probierstein sie scielo et urinoso,