Band 
Vierter Theil.
Seite
393
JPEG-Download
 

393

Flüchtige Oele-

partilrus impleto. Hpior slbux cum sgus exit, xepsrs, liezuorem stenuo'lostills in rexts cucursiits per xponsiism, et xpiritum excipies. 8icut^Ocv xpiritux via! uxurpstur ssepe sgus srstenx Auster stextillsts, its et^>c sgus vel oleum terebintbi. Selten wurde auch damals diese brenn-bare Flüssigkeit als Oel bezeichnet (doch kommt diese Benennung schon beiArnold Villanovanus im 13. Jahrhundert vor, dessen oleum mirs-b"Ie größtentheils aus Terpenthinöl bestand, und bei Johann von St.Aniando, einem Arzt und Eanonicus zu Tournay in Flandern, gegendas Ende des 15. Jahrhunderts, welcher Letztere in seiner Lxpoxitio xuprsTirols! sntistotsrium sagt: Oleum 3e terebintliins iit ximiliter per xubli-Mstionem, et ext clsrum ut sgus lontix, et srstet ut ißnix ^rsecux), son-dern Meistens als xpiritux; xpiritux terebintbinse heißt das TerpenthinölAewöhnlich bei Libavius, exprit 3e tsterebentine bei N. Lemery um1700, welcher indeß hervorhebt, dieser Geist sei eigentlich »ne liiiile setlieree.

Andere ätherische Oele aus Pflanzen wurden seit dem 13. Jahrhundertbekannt. Raymund Lull spricht in seinen bixperimentix von der Destil-lation vieler Pflanzen mit Wasser, und giebt an, es gehe hier bei stärkeremErhitzen ein Oel über; das bei der Destillation von Rosmarin übergehendesolle man aufbewahren. Ausführlicher noch handelt von der Bereitung desRvsniarinöls Arnoldus Villanovanus in seinem Tractat 3e vinix.Sehr viele ätherische Oele wurden von Paracelsus' Anhängern bereitet,welche sich überhaupt bestrebten, aus den Pflanzen den eigenthümlich wirk-samen Bestandtheil, die Quintessenz, darzustellen. Die Verfahrungsweise,aus Gewächsen flüchtige Oele zu erhalten, dehnte man bald auch auf thieri-sche Substanzen aus; das flüchtige Lhieröl war schon im 16. Jahrhundertbekannt. Libavius sagt in seiner ^Ickymis (1595): ^sünix ext prsxivlevrum ex sromstibus, procexxux nie! compsransti ex oxxibux. Oxxsvriiln pulverst» irri^sntur sgus moilics, vel etism coguuntur, poxt.es 3e-ütillsritur lAni luculento per returtsm. Oleum loetistum rectistcsturakkuxs sgus eslente, et 3extillstione in cinerilnix sliguotiex repetits.

6t oleum ex rssurs crsnii hominix xuxpenäioxi. Auch spricht er vondem Hirschhornöl, und beruft sich dabei auf C. Geßner's ^Kexsurox^unn^mi cle remeäiix xecretix (1552). Das flüchtige Thieröl kannte^urquet de Mayerne im Anfange des 17. Jahrhunderts, und lehrte esK seiner psisrmscopoes durch wiederholte Destillation reinigen; van Hel-kont wandte es gleichfalls arzneilich an; Glauber riech in seinen kurnix

Darstellungbrs fiücknigenTlsirrülrS.