Buch 
Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
Entstehung
Seite
115
JPEG-Download
 

A mid - Natri um.

115

unter seinem Schinelzpuncte zusammen ohne Zersetzung;heim Aullösen in Wasser bleibt die Kieselerde wieder zu-rück. Löst sich sehr langsam in kaltem Wasser (nach H.Rosk unter ^schwacher Kälteerzeugung); 23 Th. Wasserlösen bei 1(5° langsam höchstens 1 Th. Fluornatrium, undin der Hitze auch nicht mehr. Hie Auflösung liefert beimAbdampfen Avieder Krystalle von Fluornatrium, oft unterLichtentwicklung. Weingeist nimmt sehr wenig davonauf. ÜEllZEEICS ( Vmjg. 1 , 13). vgl. (jAV-LlsSAC II. TllKVWll).f liecherch. 2 , 21 ).

Ilercchnmig nach IlKity.Ki.ir.x..Na 23,2 .5.5,37

h 18,7 44,03

NaK 41,0 100,00

11. Flusssaures Fluornafrium. Man lässt, mit wäss-riger Flusssäure übersättigtes, Fluornatrium an der Luftfreiwillig verdunsten. Farblose, kleine rhomboedrischeKrystalle. von scharfem, rein sauren Geschmack. Sie ent-halten kein Wasser. Sie entwickeln in der Hitze, weifs-werdend und die Krystallform beibehaltend, wasserfreieFlusssäure, G8,1 lroc. Fluornatrium zuriicklasscnd; mit derGfachen Menge Bleioxyd geglüht, entwickeln sie 14,4 1'roc.W asser. Ziemlich schwer in kaltem Wasser, leichter inheifsem löslich (als doppell-fhtsssaures Salroii) , beim Fr-kalten wieder anschiefsend. Beiizei.ius (Pogg. 1, 1 : 15 .

Krystnllisirt.

41,0 08,03

10,7_3 1,08

Berzki.u-s.

08,1

3 I ,0

Nah'

Hh'

XaK,llK

01,0 100,00

100,0

C. Fhior-lioronnntrium. Man vereinigt Fluornatriummit Flussboraxsäure. Schiefst beim langsamen Erkalten derwässrigen Lösung in durchsichtigen, oft kurzen, der A\ f ür-felfonn genäherten, rechtwinklig 4seitigen Säulen an, wel-che kein Wasser halten, noch unter der Glühhitze schmelzen,schwach bitter und etwas sauer schmecken, und Lackmusstark röthen. Hie Verbindung verwandelt sich bei anhal-tender Hitze in entw eichendes Fluorborongas und in zurück-bleibendes Fluornatrium. Sie löst sich leichter, als fluss-saures Fluornatrium, in Wasser, wenig in Weingeist. Bkh-zeuls.

Natrium und Stickstoff.

Oliven farbene Substanz des Xatriims.llaiifso w ass( ,rstotTgas aus dem

Wasser entwickelt " asserstongns mm '.

bei es sich anfangs blau , 1 ! ' m Ammoniakgas erhitzt, wo-uuangs blau, dann grün färbt, ohne Aufbrausen,

1