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Natrium.
142 bis 163 Maafse von diesem Gase, und entwickelt 100Maafse Wässerstotfgas. — Die Verbindung 1 ist olivengrünund schmelzbar, und zeigt ähnliche Verhältnisse, wie diedes Kaliums. Gay-Lussac u. Tiiknard (Hecherch. 1, 354). vgl.II. Davy (Phil. Transact. 1810, 24).
B. iSnlpefriffttäitres Nalron. — 1. Durch Glühen desSalpetersäuren Natrons bis zu einem bestimmten Puncte,Aullösen und Krystallisiren, wo zuerst salpetersaures, dann.salpetrigsaures Natron anschiefst. Deijian, Hess, in der hierbleibenden Mutterlauge glaubte Df: im an (Scher. J. 7, 276) Stickoxyd-natron zu finden. Eben so hält Hess die von ihm erhaltenen Krystallenicht für salpetrigsaures, sondern für Stickoxyd - Natron, vgl. jedochdas (i, 795 u. ii, 68) Gesagte. — 2. Man sättigt Natronlauge mitden Dämpfen der Untersalpetersäure, die sich beim Erhitzender rauchenden Salpetersäure entwickeln. Hier entsteht zugleichsalpetersaures Natron, Fiutzschje. — Luftbeständige Rhomboe-der. Leicht in Wasser, nicht in Weingeist löslich.
Krystallisirt. Hess.
NaO 31,2 45,09 . 44,4
NO 3 38 54,91
NaO, NO 5 69,3 100,00
Hess nimmt in den Ko'stallen 1 At. Natron, 1 Stickoxyd und t Wasseran, bemerkt jedoch selbst^ dass sich durch Schmelzen der Krystalle keinWasser austreiben lässt.
C. *S 'ulpelCVSUUVCS JSttlvOU. — Hhomboidalsalpeter, cnbischerSalpeter, Chilisalpeter. — findet sich natürlich , in einige Fufs mächti-gen Lagern , im District Tampa an der Granze zwischen Chili und Peru.Hivero (Schic. 34, 45(1). . Der Chilisaipeter hält 96,698 l’roc. salpeter-saures Natron, 1,302 Prüc.Kochsalz, 2,0Wasscr und Spuren vonSchwefel-säure und Kalk. J.kcanu (J. Pharm. 18, 102); er enthält 99,(133 salpeter-saures Nalron , 0,367 Kochsalz und eine Spur Kalk. Wittstein ( Re-pert. 64, 292). — Durch Sättigung des kohlensauren Natrons,oder durch Destillation des Kochsalzes mit Salpetersäure, oderdurch Fällen des salpetersauren Kalkes durch schwefelsauresNatron und Krystallisiren. — Xsystem 3 u. 3gliedrig; stum-pfes Rhomboeder. Fiy. 141;.r:r nach hinten = 100° 30'; r:r un-ten = 73° 30'. Buookf, (An», p/iii. 21, 452). Spec. Gew. 2,188Maux, 2,20 Kopp, 2,2256 Kaiisten. Schmilzt in der Hitzemul gesteht heim Erkalten zu einer weifsen Masse.
Long-
Kryställisirt.' ciiamf. Wen/.ki.. Hichteb. Kiiuvan. Uai.ton
NaO .31,2 36,6 36,75 37,5 37,9 42,34 42,4
N0 S _ 54 63,4 63,25 63 ,5 62,1 57, 55 57,6
n7iO,no s 85,"ä 7oo,o Totf/öo" 100,0 100 p) 99,89 100,0
Entwickelt heim Glühen zuerst reines Sauerstolfgas un-ter Bildung von salpetrigsaurem Natron, dann mit Stick-gas und etwas Untersalpetersäiiredampf gemengt. Verpufftschwächer, als das salpetersaure Kali mit Kohle und andernbrennbaren Körpern, Ein Gemenge von 5 Th. salpetersaurcm Na-