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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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Ii i t h o u.

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kohlensaure Lithon. ( Aus der Mutterlauge lässt sich durchphosphorsaures Natron noch etwas Lithon niederschlagen/)l)as * »efällte koldensaure Lithon, in verdünnter »Salzsäuregelöst*, gibt mit kohlensaurem Ammoniak einen Niederschlagvoll reinem kohlensauren LitllOll. Die überstehende Flüssigkeitgibt nach dem « eitern Abdampfen mit kohlensaurcm Ammoniak noch einwenig. Die übrige Flüssigkeit, abgedampft und geglüht, lasst unreinesClilorlithium mit etwas kohlensaurcm Lithon. W KllNKU ( J. pr, Chan.1», 55).

(5. Man glüht 1 Th. Lepidolithpulvcr, mit 2 Th. ge-löschtem Kalk gemengt, 2 Stunden lang müfsig, und über-lässt die gepulverte Masse, mit Wasser zu einem Mörtelallgemacht, unterWasser an einem warmen Orte 3 Monatelang sich seihst, wobei fast alles Lithon und Kali in Freiheitgesetzt, und theils ans Wasser übergegangen. theils in dererhärteten Masse eingeschlossen ist. Man kocht diese nachdem Pulvern mit Wasser aus, sättigt das Filtrat mit kohlen-saurcm Gas, dampft zur Trockne ab, und entzieht demkohlensauren Lithon durch Wasser, welches etwas Wein-geist hält, das kohlensaure Kali. Die ausgekochte Masse, noch-mals mit Kalk geglüht und wie oben behandelt, liefert bisweilen noch

etwas Lithon. H LC1IS (./. pr. Client. 5, 320).

7. Man glüht heim Verfahren im Grofsen 1 Th. Lepi-dolithpulver mit 2 Th. Kalk, der durch W r asser zu Pulvergelöscht ist, im Flammofen bis zum Zusammensintern, mengtdie gepulverte Masse mit ihrem halben Gewicht Kalk, rührtsie mit Wasser zu einem Brei an, kocht diesen unter Er-setzung des W'assers längere Zeit, decanthirt, kocht denHückstaml nochmals mit/io Th. Kalk und mit W asser, de-canthirt, wäscht aus, sättigt die vereinigte liltrirte Flüssig-keit, welche Lithon und Kali mit wenig Kalk. Alaunerdeund schweren Metalloxyden hält, mit Salzsäure,' dampft ah,fällt Kalk und Alaunerde durch kohlensaures Ammoniak,fügt zum Filtrat so lange Kali, als noch eine Trübung ent-steht, fdtrirt, fällt die schweren Metalloxyde durch llydro-thiongas, liltrirt, dampft ah, glüht zur Zerstörung organi-scher .Materie, löst in Wasser, neutralisirt mit Salzsäure,fdtrirt, dampft zur Trockne ah, und zieht das Chlorlithiummit absolutem Weingeist aus, welches das Chlorkalium un-gelöst lässt. MlTSCIIKllUCH (Lehrbuch 2, 85).

i Man cin ^menge von 7 Th. gepulvertem Le-

pulolith und 2 Th. gebranntem Eisenvitriol einige Zeit ge-linde, so dass es nicht in Fluss kommt, sondern^nur zusain-mcnsintert, kocht die gepulverte Masse mit Wasser aus,hefrdt das * dtrat von Alaunerde, Eisen und Mangan durchJlydrothion-Ammoniak, dampft das Filtrat zur Trockne ah,entfernt durch gelindes Glühen das Schwefelsäure Ammo-niak, zeiieibt den aus scluvefelsaurem Kali und schwefel-saurem Lithon bestehenden Rückstand und zieht aus ihm