K i n f a c h - S c h w e f e 1 b a r y u m.
14o
Phosphorsäure, welche nur wenig Baryt enthält. Bkuzkucs(A na. Chim. Thys. a > 133; II, 114).
Geblüht. Bkrzki.ius. Krystallisirt. Bhrzki.ii's
BiiO l * 3 '7ß,ß 51, 78 52,2 Bat) 70, (! 46,15 40,40
l> ü5 71,4 48,24 47,8 cl’O* 71,4 43,01 42,54
__ 2110 _ 18 10,8 4 11,00
BaO,l : »‘ 148 100,00 100,0 Ua0,2H0,cI>0* 166 100,00 100, oo“
E. Halb -pyrophosphomatirer liari//. — Wässrigeshalb-pyrophosphorsaures Natron gibt mit salzsaurem Baryteinen Niederschlag, welcher 67,33 Baryt auf 32,67 Pyro-phosjthorsäure hält. Hess c v»yy. 18, 71). Der pyrophospnor-saure Baryt löst sich nicht in Salmiak-haltendem Wasser.Wackemiodeu.
F. Melaphosphorsaurer Baryt. — Man fällt metaphos-phorsaures Natron, durch Glühen des gewöhnlichen einfach-phosphorsauren Natrons erhalten, und in wenig Wasser ge-löst, durch überschüssigen salzsauren Baryt, wäscht denreicldichen gallertartigen Niederschlag und trocknet. — Dieerhaltene durchscheinende spröde Masse entwickelt in derBothglühhitz.e Wasser und schmilzt unvollständig. Löst sichnach dem Glühen schwierig in Salpetersäure. Löst sich nichtin heifsem Wasser. Wird er aber einige Stunden lang damitgekocht, so fangt er an, sich zu lösen, immer schneller, undzwar als gewöhnlicher einfach-phosphorsaurer Baryt, Silber-lösung gelb fallend. Gkaiiam ( p u <jtj. 32, 08 ). Er löst sichnicht in Salmiak-haltendem Wasser. Wackemiodeu.
Graham
Geglüht. a h
11 aO 76,0 51,76 52,04 53,02
ö PO 4 71,4 48,24 47,!)ß 40,38
' BaO,«l*O s 148 100,00 100,00 100,00
Das von Graham untersuchte Salz a war durch Fällung mit sehr über-schüssigem salzsauren Baryt erhalten, das Salz b mit weniger über-schüssigem j hier blieb die Flüssigkeit sauer.
Baryuin und Schwefel.
A. Einfach-Schwefe/barymn. — Sonst: Sehwefelharyt. —L Man leitet über, in einer Bohre erhitzten, Baryt Jlydro-thiongas, so lange sich Wasser bildet. Beiizei.ius. -— 2. Ge-pulverter schwefelsaurer Baryt lasst sich in der Glühhitzedurch Wasserstolfgas leicht reduciren. Pauensteciiku ( N . Tr .
3 , 1 , 201 ). — 3. Ulan glüht schwefelsauren Baryt mit Kohle.(BaO,so 5 + 4C = iias + 4CO). Man glühe stark oder schwach,so erscheint die wässrige Lösung des Schwefelbaryums Idass-gelb, und gibt mit Säuren einen geringen Niederschlag vonSchwefel, in beiden Fällen ungefährGleichviel. II.'Bose
(fVW- 5ä > 5:,7 i- Als« wird der meiste schwefelsaure Baryt zu Kinfach-Schwefelbaryum reducirt, aber ein kleiner Theil zu Mehrfach-Scliwefel-baryuni LDreifach?! und Baryt. (3ila0,S0 5 — 101) =■- 2 Ila(»-| IIaS s ).
Gmelin, Chemie B. II. |0