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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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S eh w e f e 1« n u r c r Baryt.

151

U. 2 irliC(lrift'Cn Systems, Fig. 44 ; u : u = 102 ° und 78 °; a odern i . ,, () ,i er = 145 °. Hkkhkw ii : u 101 ° 3 »' und 78 ° SO'; a : ti_ 145 °: spaltbar nach u. Walchnkk (Schw. 47 , 24 . 5 ). Verwittertschnell, «lüo Hälfte des Wassers verlierend; schmilzt nichtin der Hitze, sondern verwandelt sich, bei unveränderterForm, in 03,79 Proc. schwefelsauren Baryt. IIekiien (Pmjg.

Berechnung.

IlKKKKN.

BaO

70,6

41,50

41,88

fS l 0

72

39,00

89,49

4110

30

19,50

18,03

BaO, S 5 O s

-f 4 A<i 184,0

100,00

100,00

lv. Schwefelsaurer Baryt. a. 'Einfach. Findet sichin der Natur als Schwersfiath; bisweilen aus AA'itherit oder Barytocalcit.erzeugt, welche von aufsen nach innen in Schwefelsäuren Baryt umge-wandelt wurden. Haidinukb t Pogg. 11 , 870). Der Dampf derwasserfreien Schwefelsäure, über erwärmten Baryt geleitet,wird unter heftigem Erglühen des Baryts absorbirt. Bussy(./. pharm. 10, 37(»; der Baryt erglüht heftig mit wasserfreierSchwefelsäure, bei 25° geschmolzen, Kuiilmann; auch er-glüht er beim Zusammenbringen mit Vitriolöl , Bauhy m»h.Phii. t8, 77 ); jedoch nur, wenn dasselbe auf 1 At. Säureentweder etwas weniger oder etwas mehr als 1 At. Wasserhält, KuilLMANN. Vitriolöl voll 1,848 spec. Gew., welches genau

1 At. Wasser hält, geht bei gewöhnlicher Temperatur gar keine Ver-bindung mit dem Ilaryt ein ; berührt man aber den mit dem Vitriolöl be-feuchteten Baryt an einem Puncte mit einem heifsen Eisen , oder mit einemfeuchten Glasstabe, so erfolgt hier die Verbindung sogleich, und pflanztsich fort; eben so wirkt, das Aussetzen an die Luft, sofern sie AA asserhält. Dasselbe Vitriolöl, zuvor mit wenig Wasser versetzt und abge-kühlt, vereinigt sich sogleich und unter Feuerentwicklung mit dem Ba-ryt; bei gröfserm Gehalt all AA'asser ohne Feuer. Auf Baryt, der allder Luft Wasser angezogen hat, wirkt es sogleich. Ist es mit wenigAA'asscr versetzt, so dass es sich verbinden würde, so bleibt es ohneAVirkung auf trocknen Baryt, wenn man es zuvor mit AAeingeist, Aetheroder Holzgeist versetzt. Kchi.mann (Amt. Pharm. 87, 23). Schwe-felsäure und ihre Salze fällen aus allen in Wasser gelöstenSalzen schwefelsauren Baryt. Xsystem des Sclnverspaths

2 U. 2gliedrig; Fig. 49, 61 und viele andere Gestalten; u 1 : u =101° 38%'; p : i = 127° 5' 11 . s. f.; spaltbar nach p, u 1 und u. HaCY.

Der künstliche schwefelsaure Baryt erscheint als einweifses Pulver. Spec. Gew.^ des natürlichen 4-,44-(5 Mous.Schmilzt nach Sausschk bei 35° Wkdgw. zu einem weifsenSchmelz. Geschmacklos; nicht giftig.

Berechnung. Kourchoy.

IlaO 7« 05,605 05,22

S«>i_ 40 34,305 34,78

JlaO,SO s 116,0 100,000 100,00

Ci, km. ii.

AA r ITUKRtNG. Bitohot.z. Dksohm.BaO 67,2 07,5 67,83

S O 5 38,8 33,5 3 3.1a

BaO, SO 5 100,0 100,0 fÖÖ/uT

Hrk/ki,u\s. Klaimiotii. Kiiiwan.« 5,643 « 6,7 67

34,357 33,3 33

100,000 100,0 100

lllCHTKH. TllKNAllO. fl II KN KV IX.09 74,82 70,5

31 25,18 33,5

iöö 100,7 k) 100,0