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Verkehr; die Lederfabriken von Bauzen und in der Oberlausitz lie-fern vorzügliches Eorduan-, Saffian- nnd Handschuhlcvcr; 66 Pa-pierfabriken sind, trotz mitunter der vorzüglichsten Maschinen, nichtim Stande, obgleich sie täglich über 100 Ballen liefern, den wahr-haft kolossalen Bedarf vollständig zu decken; Strohwaarcn, welcheüber 6000 Sachsen eben so gesunde als reichliche Beschäftigung ge-ben, erzeugt die Gegend von Dresden, Altenburg und Pirna; mu-sikalische Instrumente Markncukirchen; Pianos Dressen,Leipzig w.; hölzerne Waaren Karlsfeld; Porzellan Meißen;Töpfe Pulsnitz, Kamen; rc.; Steingut Pirna; Serpentin-gefäße Zöblitz, die meisten Druckwerke der Welt Leipzig u. s. w.,denn ich muß schließen, um diese zu vielen Betrachtungen Veran-lassung gebende Aufzählung doch nicht zu sel^ auszudehnen.
Man fand für gut, dem edlen Sachsenkönig Friedrich Augustmit dem Beinamen der „Gerechte", als Strafe für die allerdingsundcutsche Anhänglichkeit an Napoleon, den fremden Usurpator,über die Hälfte seines Landes und all' seine Salzminen zu nehmen,aber die Liebe feiner Unterthanen, welchen allen er ein Vater war,vermochte man ihm nicht zu entziehen. Er strebte in wo möglich nurnoch höherem Grade die größte Sorgfalt für das möglichste Wohl-sein der kleineren ihm verbliebenen Hälfte des ihm angestammtenKönigreichs zu widmen. Hierdurch allein läßt sich erklären, daß,obgleich fast zahllose Hcerschaarcn, Asiens wilde Horten und Euro-pas größte Armeen hier in detr Jahren 1812 bis 1814, besondersaber 1813 hin- und her-, her- und hinzogen und einen Kriegsscha-den von wenigstens 100 Millionen Gulden verursachten, das kleineLändchen in den wenigen seitdem verflossenen Jahrzehnten sich dochvollständig erholte, man nie von Verschlechterung der Sitten hörte,Sachsen sich einen bleibenden, stets wachsenden Wohlstand erwarb,fortwährend Hunderttausende mit Intelligenz und von praktischemUnternehmungsgeiste geleitete Hände in lohnender Arbeit beschäftigtsind, die Bevölkerung von Leipzig, dessen Messen immer mehr undmehr sich als die größten Bezugsquellen des Waarenbedarfö desganzen Ostens gestalten, abermals um 12prCt. innerhalb drei Jah-ren (von 55,000 aus über 60,000 Einwohnern) herangewachsenist und dieser Knoten unsers deutschen Eisenbahnnetzes sich vollstän-dig zum Binncnemporium unsers deutschen Handels emporgeschwun-gen hat. Es läßt sich nicht leugnen, daß in einzelnen Industrie-