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das ihm nachbarliche Lüden scheid rühmt sich des Besitzes einerHandelsschule, Bijouterie- und Knopffabriken, und in dessen ganzerUmgebung finden wir Leinwand-, Band-, Baumwolle-, Tuch-, Le-der- und Metallfabrikcn, ja in der Nahe der Kreisstadt Hagen sindin der sog. Ennepcrstraße auf einer strecke von vier Stundenlängs des kleinen Flüßchens Ennepe ununterbrochen nichts wie lär-mende Schleif- und Papiermühlen, Eisen- und Stahlhämmcr zufinden, die Sensen, Strohmesscr, Feilen, Sägen, Spaten, Pfannen,Kaffeemühlen und andere dergleichen Artikel liefern. Die Metalleund Steinkohlen unter, sowie die Wälder über der Erde haben da,wo das arme rauhe Saucrland sich westwärts in diesen wohnlicherenThälern öffnet, diese zahlreichen, fast zahllosen Hüttenwerke und Fa-briken ins Dasein gerufen. Und wir konnten aus dem Seitherigenwahrnehmen, daß nicht blos Metalle, sondern auch eine Masse rerverschiedenartigsten sonstigen Rohstoffe Gegenstand der rastlosen Be-triebsamkeit und des unternehmenden Geistes seiner Bewohner ge-worden sind.
Uebcrall die rührigste, aber auch lohnendste Emsigkeit, nirgendsfinden wir in diesen mitunter überaus rauhen Gegenden Mangelan zureichendem Erwerb, denn das Absatzland ihrer Waare ist dieganze Erde, nirgendswo dessen traurige Folgen, den körperlichenund sittlichen Schmutz, Müssiggang und Bettel. Denn, wo täglich48 bis 54 kr. ein Jeder sich verdienen und nebenbei noch seinkleines Grundstück lohnend bestellen kann, entsteht natürlich ein weithöheres Ehrgefühl, und der Begüterte ist nicht in der Lage auch nureinmal von schamlosen Bittenden belästigt zu werden, wieviel weniger10- und 20mal, wie es gar manche Haushaltung unserer Städteund in noch weit höherem Grade die wohlhabenden Bewohner desflachen Landes fast diesen ganzen harten Winter durchzumachen hat-ten. Wahrlich es ist eine Lust, dem emsigen Enneperthal entlang zuwandern, und die Menge von gesunden, kräftigen, den Ambos füh-renden, mitunter wahrhaft herkulischen Männergcstalten zu sehen.Laßt uns auch zum Wohl des Landes, mit vereinter Kraft auf demrichtigsten und gründlichsten Wege uns von dieser wahren Landeö-plage befreien.
Wenn in wenigen Jahren der Industrie auch bei uns in derthatkräftigen Anerkennung ihrer wahren Bestimmung ein regeres Le-ben zu Theil werden wird, dann werden auch unsere nahen Gebirgs-