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gegcnden die ihnen durch die Mutter Natur zu Theil gewordenen,wenn auch nicht reichlichen, doch genügenden Gaben weit erspricß-lichcr benutzen und ihre gesunden kräftigen Bewohner sich unzweifel-haft wenigstens eines eben so großen befriedigenden Wohlstandesschon jetzt als dieser Saucrlanddistrict, sowie das gewerbrciche Sach-sen erfreuen, dessen fleißige Bewohner, wie wir bereits gesehen, ihrMöglichstes leisten, um Alles preiswiirdig zu machen, was die Hö-hen und Thäler und der Schooß der Erde ihnen bietet, kurz wel-ches in der industriöscn Benutzung und Verarbeitung seiner Na-turkräftc und Produkte eine genügsame und zufriedene, nahe doppeltso starke Bevölkerung im Durchschnitt auf der Ouadratmeile ernährt,bei größern Theils viel ungünstigeren, klimatischen und Bodensver-hältnissen als unsere gebirgigen Landesthcile. So über allen Zwei-fel erhaben diese Thatsache und einladend dieses Vorbild ist, eben sogewiß ist es auch, daß unter den jetzigen Verhältnissen unsere ärme-ren Landeötheilc schon eher zu viel als zu wenig ackerbauende Fa-milien zählen, daß dieses Mißverhältniß zum kargen Boden mit jedemTag schlimmer wird, indem sich die Bevölkerung (zumal nach denzuverlässigsten Nachrichten, die der ärmeren Volksklassen) in hundertFricdensjahrcn wenigstens verdoppelt, wo nicht verdreifacht, daßalso nur die Wahl bleibt zwischen steigendem Mangel oft an demNothwendigsten, oder steigendem Gcwerbfleiße. Diese Wahl dürsteaber um so weniger schwer fallen, als, wie wir gesehen, auch beider letzteren Steigerung ebenfalls der Landbau und das lebendigeInteresse dessen Bebauers nur gewinnen kann, daß er dann am, er-sten, auf allen Punkten durch steigenden Absatz ermuthigt, in Standgesetzt wird, der Erde die reichste Fruchtmassc, die sie darzubietenvermag, um dem verhältnismäßig geringsten Aufwandc abzugewinnen.
Nachstehendes wird zeigen, warum gerade unser Odenwald undVogelsberg zu manchen Gewerben nicht allein ein ergiebiges Felddarbietet, sondern deren charakteristische Eigenthümlichkeiten fast mitabsoluter Nothwendigkeit, der Natur der Sache nach, zur Einfüh-rung gewisser Industriezweige führen und diese zugleich unzweifelhaftden Wünschen unserer hohen Staatsregicrung entspricht, deren un-unterbrochenes Streben ja schon von nationalökonomischcm Gesichts-punkte aus betrachtet, dahin gehen muß und auch wirklich dahingeht, die mannichfachcn Bcschäftigungs- und Erwerbszweige in mög-lichst großer Ausdehnung, günstiger Beschaffenheit und vortheilhaftem