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oic den Bewegungen der Hand zu gebende geschickte Richtung hei-schen gleichfalls unverkennbare Thätigkeit seines Geistes. 2e mehrSorgfalt zu einem Geschäfte erforderlich ist, desto mehr entfernt sichder Arbeiter von der Eigenthümlichkeit der reinen Maschinen, destomehr nimmt die Arbeit, neben der mechanischen Thätigkeit, eine,wenn auch fast unbemerkte Mitwirkung der Scclcnkrästc in Anspruch.
' Die gewerbliche Arbeit namentlich lehrt unvermerkt vergleichen, zu-sammenstellen, die Beziehungen zwischen Ursachen und Wirkungenwürdigen, in die Geheimnisse der Gewerbe und Künste dringen.
Die seitherige Ausführung hat wohl zur Gcgnügc dargcthau,daß die Landarbeit an sich schon einen gewissen heilsamen Einflußauf den Charakter des Arbeiters ausübt, der um so entschiedenerund wohlthätiger einwirkt, se mehr die Arbeit durch Vervollkommnungden Gcwcrbbetricb selbst fördert. Wenn wir unter Gewerbbetriebeine durchdachte, berechnete, mit Kunst ausgeführte Arbeit verstehen,die sich stufenweise vervollkommnet — und fast nur der Einführungund dergleichen Gattungen in unserm Hessen will dieses Werkchcndas Wort reden — so kann man diesen: durchaus nicht den Borwurfmachen, daß er unmittelbar als Ursache der Entsittlichung und Ver-schlechterung des Standes sich zeige, dessen er sich bedient, sonderner vereinigt im Gegentheil obige für Hebung der Gcsittigung nichtgünstig genug zu beurtheilenden Verhältnisse. Die Vervollkommnungocr Arbeit durch den Gewerbflciß kann an sich nicht anders als ver-bessernd auf die Sitten einwirken, und zweifelsohne ist der beklagcns-werthe Zustand eines großen Theils der handarbcitendcn Stände mit-telst zweckmäßiger Anordnungen zu heben, oder, hat er sich glücklicher-weise noch nicht eingebürgert, seine Aufnahme mit Erfolg für immerunmöglich zu machen. Die Geschichte des deutschen Bergbaus lehrtricses wohl auf's Schlagendste. In den Augen der Griechen undRömer, bei welchen kein höherer Gedanke, als die Aufsicht auf Ge-winn bei dergleichen Unternehmungen obwaltete, war dieses jetzt soehrsame Gewerbe, die entsetzlichste Sklavenarbeit, ja ganze unterjochteStämme fielen ihr als Opfer. Sobald aber, namentlich in Deutsch-land, diese anstrengenden Bergbauarbciten durch freie Genossenschaftenbetrieben, gehörig vertheilt und belohnt wurden und insbesondere dasreligiöse Gefühl seine gebührende Anerkennung fand, dabildete sich bei dieser mühevollen Beschäftigung ein hochachtungswer-thcr Stand, und seit einem vollen Jahrtausend, seitdem die fränki-