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migkeit unv die Regelmäßigkeit derselben bewältigt den menschlichenWillen, gewohnt ihn ganz unvermerkt an Ausdauer, und zwingt ibneinem Gesetze (namentlich, wenn sie in Werkstätten geschieht) Folgezu leisten, sie hat demnach eine innere Nothwendigkeit mit dem Macht-gebot der Pflicht. Wird sie gemeinschaftlich, selbst über den Kreisder Familienglieder, betrieben, so bringt sie die Einzelnen in nähereBerührung, nöthigt sie sich zu verständigen und läßt sie den Werthgegenseitiger Hülfsleistung erkennen. Größtcntheils der mannigfal-tigsten Vervollkommnung fähig, erweckt sie, —während langsam undschwerfällig, wie der Pflug die harten Erdschollen dieses Jahr hin-über und das nächste Jahr wieder herüber wendet, die Gedankendessen sie wenden, der hinter seinem Gespanne ruhig und unveränder-lich dieselben langen Wege vom Hofe nach den Feldern wandelt —die Idee unv die Begierde nach rastlos fortschreitender Entwicklungund bietet den, eine entsprechende Belohnung, der seinen Stolz darinsucht, mit jedem Tag größeres Geschick und höhere Kunstfertigkeit inseinen Arbeiten kund zu geben. Eine eigentliche Werkstätte in einemSinne, welche mehrere Arbeiter vereinigt und jedem eine besondereThätigkeit anweist, stellt in mehr als einer Beziehung durch ihr ge-gliedertes Zusammenwirken das Bild der menschlichen Gesellschaft dar,wo Gehorsam gegen die Vorgesetzten, allgemeine Vorschriften, gegen-seitige Verpflichtungen, ein nothwendiges Zusammenwirken und die sonähernde Gemeinschaft der Leiden, Wünsche und Freuden theils ab-solut zu deren Bestand nothwendige Erfordernisse, theils unausbleib-liche Folgen sind. Die Handarbeit hat das große Verdienst, daß siedem Menschen das Gefühl der — wieder ausschließlich auf der Machtdes Gedankens beruhenden Herrschaft einflößt, die ihm über die rohenStoffe zusteht, für die Gcsittlichung des Arbeiters wird sie um soförderlicher, wohlthätiger wirken, je reinere, edlere, schönere Vor- undDarstellungen wahrhaft sittlicher Urformen, deren täglicher Zeuge erist, sie in ihm hervorruft, mit seinem Innern idcntificirt. In jehöherem Grade die Arbeit ihrer Natur nach seine geistigen Fähig-keiten in Anspruch nimmt und die Aufmerksamkeit beschäftigt, d. h.die beiven wesentlichsten Eigenschaften seiner geistigen, wie sittlichenNatur entfaltet, in desto erfreulicherer Weise werden diese wohlthätigenWirkungen eintreten. Die körperlichen Anstrengungen erfordern einegewisse Mitwirkung des Willens, und sind daher auch für diesen eineArt Uebungsschulc. Die Aufmerksamkeit des Auges und des Ohrs,