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Der Arbeiter, welcher sich in seiner Wohnung beschäftigt, welcherHausrat!), einen Webstuhl oder sonstiges Gerüche und Werkzeugebesitzt, der seinen eignen Haushalt bat, kennt das Gefühl des Eigen-thums; dies Gefühl erhebt ihn in seinen eignen Augen und machtihn geneigt das Eigenthum anderer zu cbren; es nährt bei ihm'denTrieb der Sorgsamkcit, wie der angcborncn Achtung für Ehrlichkeit.Mit gerechtem Stolze bändigt er den Rohstoff; dieses wohlthuendeGefühl erhöbt sich in dem Maß der Freiheit, deren er in der Wahlseiner Beschäftigungen in der Ausführung seiner Werke genießt, durchdie Selbstwilligkeit seiner Bemühungen, durch den Gedanken, daß dieMittel scinös Daseins in ihm selbst ruhen. Im Lohn erblickt er eineErrungenschaft seiner Mühen.
Hat sich der Bauer einmal einem solchen, wie wir gesehen, soheilvoilen Industriezweige mit Liebe und Eiser gewidmet, dann wir»er sich auch bald das noch ganz unbemerkt aneignen, was ihm aneiner gewissen pünktlichen Ordnung etwa noch seither abgegangen ist,dem Wohl seiner Kinder auf'S Aufmerksamste auch selbst noch inspäter',: Jahren, wenn diese längst ihren sclbstständigcn Haushaltführen, väterliche Sorgfalt zeigen. Sein Weib wird dann nicht mehrzeitweise kummer- und sorgenvoll ihre Tage dahinleben, vielmehr un-unterbrochen die Seele des ganzen Haushalts abgeben, dessen Ord-nung und Leitung vorzüglich sich weiden; ist aber alles rein undblank, Kinder, Gesinde und Gcräthc gehörig berücksichtigt worden,so kann die haushälterische ebenso sitt- als sparsame und im Erhaltenselbst von Kleinigkeiten äußerst geschickte und gewandte Hausfrau mitihren Kindern — im Verhältnisse zu ihren geistigen und körperlichenFähigkeiten — dem Familienbauptc in seiner Handarbeit bebülflichsein und so rastlos wirken, daß selbst, wenn auch der Mann anfäng-lich cS noch nicht zu einem vollendeten Meister in seinem Handwerkgebracht hat, trotz des magern Bodens, trotz der nur noch schmaleGewinnste abwerfenden Gcwcrbsamkeit der Haushalt sich erhält, inmaterieller wie sittlicher Beziehung aufs Erfreulichste gedeiht.
Der Frau hat die Mutter Natur ein gemeinsames Zusammen-leben angewiesen, in allen Lagen ihres Daseins zeigt sie sich in demschönen Bilde eines für Andere sich aufopfernden Wesens. Die Hand-arbeit zu welcher sie besonderes Geschick offenbart, verträgt sich stetsmit den Sorgen, welche sie andern zuwendet, und jenen, welche eineHaushaltung mit sich bringt. Es liegt in der Natur des Weibes,