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wir es uns offen, leben nicht von der Grundrente ihres Besitzthums,sondern nur von dem auf dessen Bau verwendeten Taglvhne. DasKapital, welches sie in ihren Aeckern angelegt haben, trägt ihnenkeine Rente, sondern eS sichert ibncn nur eine Arbeit, deren Lohnsich selbst im Vergleich mit jenem des gewöhnlichen Taglohns sogarnoch und zwar um so viel verringert, als die Zinsen von seinemGrundvermögen betragen. Es kann daher auch nicht befremden,sobald der geringste Unfall ihn mit drückender Wucht trifft, schnellerseinen Konkurs herbeiführt, als bei dem eigentlichen Arbeiter, denseiner Hände-Arbeit allein ernährt. Es ist nur nur zu gut bekannt,wie verhältnismäßig wenige unserer Landbestcller noch in jenem hoch-achtbaren altdeutschen Wvrtsinnc „Bauern", trotz Befreiung allerFesseln des Bcbaucns genannt werden können, weitaus der größereTheil ist bei seinem kleinen Läppchen Ackerland so ein Mittelding zwi-schen Bauer und Taglöhner geworden, der müh- und sorgenvollerseine Tage dabinlebt als der ganz gründ- und besitzlose Handarbei-ter. Er weiß von jener glücklichen Ruhe und Sicherheit eines be-haglichen soliden Baucrnzustandes nur noch durch Hörensagen ausZeiten zu erzählen, wo in seiner Familie noch nicht alles Grund-Eigenthum in dem Grad zertheilt war, wo auch sie ein Theil jeneskonservativsten Standes im edelsten Sinne abgab, dem die Heimatham innigsten aus Herz gewachsen ist, weil sein Wohl und Wehe ammeisten davon abhängt, daß die vaterländischen Zustände organisch undohne zerstörenden Kampf sich weiter bilden. Unter solchen Verhält-nissen, wo die göttliche Ordnung der Dinge in der sich ergänzendenWechselwirkung des Haushaltes der Natur und des Menschen ge-stört ist, und wo dadurch der Productionsaufwand in einem bleiben-den mehr oder minder nachtheiligen Verhältnisse steht, vermögen auchnoch so treffliche Kunststraßen, noch so vorzügliche Ackerbaugesetze,selbst die bedeutendsten dirccten Unterstützungen unserer humanen Re-gierung nicht mehr, als nur höchst partiel oder unvollkommen zu wirken.Um so weniger ist ein Weiteres von ihnen zu erwartete, sobald derauswärtige Handel (wie bei uns) in den Erzeugnissen des wicbtig-stcn Zweiges der Urproduktion, gleichzeitig mit der Ausfubr des Hol-zes, auch die Arbeit aus dem Lande führt, aus welche die Natur eshingewiesen hat, oder doch wenigstens in ihrer Entfaltung zurückge-halten wird, während ihr Emporblühen allein das eben so sichere alswohlthätige Radikalheilmittel zur Abhülfe dieses, sogar eine Verle-