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gäbe, möglichst viel, möglichst gut in möglichst kurzerZeit, mit möglichst geringem Material und Aufwand vonArbeit zu schaffen. Je vollkommner die Holzwaaren geliefertwerden, desto mehr gehen in den Genuß über, desto mehr Kapitalienwerdet: geschaffen, desto ausgebreiteter wird der Absatz, desto mehrMenschen sind bei geringerem Preise und doch besserer Waare indei: Stand gesetzt, sich die Dienste und Erzeugnisse des Kunstfleißesdieser wie aller Handwerker zu erwerben.
Unsere Bauern müssen nach Jahrzehnten, wie die zu Lungernund Bricn; im Schweizcrland, im Stande sein, sobald du vor ih-nen stehst, dich in überraschend kurzer Zeit in Holz täuschend undebenso fein als ausdrucksvoll gearbeitet, als dein wahres Ebenbilddir auf Verlangen zu überreichen.
Wahrlich es liegt in allen den unendlich vielen kleinen undmannigfachen Kreisen, worin sich die für die Bedürfnisse des ge-meinen Lebens bestimmten Handwerke bewegen, eine ungemcin reichfließende Quelle zur Erhöbung des Wohlstandes und Wohllebensnicht allein jener bedrängten, sondern aller Klassen der Einwohner.Die Summe nutzbarer Stoffe und nutzbarer Arbeitskräfte, welchedurch eilten mangelhaften Betrieb der Handwerke verloren geht, istweit größer und wirkt weit einflußreicher auf den Nationalreichthum,als es beim ersten Augenblick scheinen möchte. Ich sollte denken, derVerfolg dieser Ausführungen wird noch manchen schlagenden Be-leg für die Wahrheit dieses Satzes liefern.
Was die beste und praktische Weise der möglichst baldigen wirk-samen Einbürgerung des Betriebs von Holzwaaren betrifft, die nichtzu oben genannten ganz einfachen Gattung gehören, so möchte bier,wie in so manchen Zweigen der Industrie, die wenn auch nur tem-poräre Ilebcrsiedlung ausgezeichneter, in ihrem Fache durch Erfahrun-gen gereifter Talente fördernder, für ibr rasches und doch gesundesAufblühen sein, als alle gleichzeitige Thätigkeit theoretischer Gcwerbs-lebrer
Von der Wahrheit dieses Satzes durchdrungen, scheute einer unserer inseinen: Fache tüchtigsten Darmstädtcr Handwerker, der HofhntmacherSchuchhard, der seine gewerbliche Laufbahn damit begann, daß erals Junge von Ort z» Ort im Vogelsberg mit seinem Bündel aufdem Rücken haustrte und herzlich froh war, sobald ihm ein Bauer einenHut abnahm, dessen Verkauf seinem Vater 12 kr. Arbeitslohn abwarf,