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Sehen wir uns, zum Schlüsse dieses Abschnitts, noch etwasnach Gesträuchern und sonstigen einheimischen Pflanzen um, in-wieweit diese eine ergiebigere Nahrungsguelle als seitker uns dar-bieten können. Schon bei den rastlos thätigen Bewohnern des sächsi-schen Erzgebirgs haben wir gesehen, welche Menge von Familiendort ihren Unterhalt durch Aufsticken und Verwerthen von den Neben-produkten des Waldes: den Moosen, Kräutern, Schmarotzerpflanzen,Schwämme :c. sich verdienen, Zch erinnere mich in unserm Hessennur des bei Darmstadt gelegenen Dorfes Griesbeim, auf das ichnoch zurückkommen werde, das aus ähnlichen Beschäftigungen einengroßen Theil seiner Lebsucht sich verschafft, außerdem aber allein derHeidclbccrgegcnden, wo aber natürlich der Verdienst das Jahr übernur von sehr kurzer Dauer sein kann. Jäger, Forstmänner,Botaniker und Apotheker mögen besser als ich wissen, welchenutzbaren Gewächse außer Kamillen, Wollblumen und Heidel-beeren in unsern Waldungen sich finden, ich weiß mir, daß derenZahl und Mannigfaltigkeit sehr groß, weit bedeutender, ergiebigerund einträglicher für die Nachforschenden ist, als man gemeinhin bei
Errichtung auch anfänglich zur Erreichung dieses patriotischen Zweckesuns dünken muß, habe ich sie zu erwähnen, bisher doch geflissentlichunterlassen, weil ich 1) ihre Zahl schon zu bedeutend im Vergleich zumAbsatz halte, daher 2) die Preise zu sehr herabgedriickt und derartigePreise zu wenig lohnend mehr sind und 3) — und dieses ist das Haupt-motiv — weil das durch Bereitung von Schwefelhölzeru nicht zu um-gehende Einathmen von schweflichsauercn Dämpfen zweifelsohne auf dieDauer der Gesundheit nur Nachtheil bringt, die Luftröhren und Lungenin hohem Grade reizt, zu chronischen Catarrhen, Asthmen und zurLungenschwindsucht disponirt. Namentlich sind diese Beschäftigungenin den Entwicklungsjahren (worin sich jederzeit der größere Theil derdabei thätigen Arbeiter noch befindet), wo ohnehin schon Congestioncnnach der Brust stattfinden, doppelt schädlich. Selbst der Gesunde vcr-mags nur auf eine geringe Reihe von Jahren in einer solche» Schwe-felhölzerfabrik auszuhalten, noch viel weniger Jahre der Brustkranke,Bejahrte oder sonst körperlich Gebrechliche. Ich möchte daher wegendieser über allen Zweifel erhabenen Nachtheile für die Gesundheit derBetheiligte» keinen Federstrich zu Gunsten der noch weiteren Ausdehnungderartiger Gewerbsetabliffements thun und mit ihm eine große Ver-antwortlichkeit übernehmen, selbst wenn noch kein einziger der in Nürn-berg so vielfach und auch anderswo vorgekommene» Fälle bei uns fichereignet haben sollte, daß nämlich hierin arbeitenden Mädchen in Folge