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zu erfinden, zuzurichten, vorzusehen, zu berechnen, Schlüsse zu ziehengenöthigt ist. Daher die interessante Thatsache, daß der Handwerkermehr Geist, der einfache Ackerbestellcr mehr Verständigkeit hat, daßder erstere spricht und besser berechnet, der letztere praktischer ist, daßIrren zumeist die Schauplätze industrieller Thätigkeit liefern, Blöd-sinnige mehr unter dem Stand der eigentlichen Bauern zu suchen sind.
Oben wurde bereits erwähnt, daß die Verfertigung der schein-bar so unbedeutenden Artikel im Fache der Tablcttcric nur allein zuDieppc 300 und im Departement der Oise gegen 3000—4000 Ar-beiter beschäftigt. Die aus den Händen dieser Landlcutc hervorge-henden mehr oder weniger kunstvollen Produkte aus Bein, Elfenbein,Flußpfcrdszahn, Perlmutter, Schildkrot, Büffelhorn, Holz u. s. w.zeigen durchgängig eine überraschende Schönheit und Vollendungund von dem dortigen tüchtigen Arbeitern vernimmt man mit wahrerWonne, welches lohnende Auskommen diese mit Ackerbau sehr leichtin Verbindung zu setzenden Industriezweige mit Geschmack und Thä-tigkeit ausgeübt, gewähren, welchen Wohlstand sie in den Gegendenihres Betriebes verbreiten. Wir haben außer dem guten Arbeits-lohn und überall hin verbreiteten in materieller Beziehung befriedi-gende Zustände auch noch des anständigen, gebildeten, sittlichen Be-tragens dieser Arbeiter gedacht, erwähnt, daß dort es keinen Armengiebt, den Bettelmann man nicht kennt, überhaupt des Einflusses diesesGewerbes auf den Geist der Ordnung, der Achtung für Gesetz undEigenthum in der ganzen Gegend erwähnt, so wie endlich der höchstinteressanten und ebenfalls nicht hoch genug zu berücksichtigendenThatsache, daß die Abnahme der Verbrechen und Vergehen ganzgleichen Schritt mit der Zunahme des Gcwerbfleißcs daselbst hält;wir werden noch weiter alsbald hören, welche für unsere ländlichenVerhältnisse ganz unerhörte Opfer diese Gegenden freiwillig derpraktischen Verbesserung ihres Schulwesens gebracht baben, cS fragtsich nun, auf welche möglichst viele Einwohner begünstigende Weisediese GewerbSthätigkeit auch in unserm Großhcrzogthum am ersteneingebürgert, jener in jeder Beziehung so befriedigende glückliche Zu-stand in recht zablrciche Hütten unsers Landmannes verpflanzt, durchihn Heil und Segen verbreitet werden. Jeder wahre Vaterlands-freund muß streben, jene großen Wohlthaten zur weitesten Anerken-nung auch in unserer Mitte zu bringen. Er wird freilich hierbei,bei dem jetzigen Bildungsstandc vieler unserer Bauern mehr noch