weitere Zersplitterung des Anbaues kleiner Güter hört auf naturge-mäße Welse und deßhalb für die Dauer auf, wäbrend unsererseitsder Besitz einiger Feldstücke dem rastlos thätigen Arbeiter eine neueWürde, ihm einen höheren Grad von Sicherheit, eine tiefere Ach-tung für die öffentliche Ordnung und für die Rechte Anderer ver-leiht. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, daß die Manu-faktur-Zndustrie selbst Brod schafft, dem Lande den Zutritt zu frem-den Märkten eröffnet, um die Nahrungsmittel von dort zu beziehen,welche sein eigener Boden nicht hinlänglich erzeugt. Aus diesemGrunde ist die Herstellung von Waaren (und bicrzu gehören na-mentlich auch diese auS Holz, Bein gefertigten), welche nach derKrimm, nach Nordamerika, Ostpreußen und Polen ausgeführt wer-den, gewissermaßen auch eine Aussaat und Ernte des Getreides, einAnbau desselben durch fremde Hand auf fremdem Gebiet, aber viel-leicht mit geringeren Kosten. So waren Holland und die alte Re-publik Genua (das erstere trotz seines Klimas, die letztere trotz ihrernackten Felsen) stets reichlich gefüllte Kornnicdcrlagen, selbst für dieumliegenden Länder. Das sterilste Gebiet kann sich so ganz sorgen-frei mit wohlgenährten Inwohnern anfüllen, wenn es sich auf frem-den Märkten versorgen, d. h. wenn es dort gesuchte Erzeugnisse sei-ner Handarbeiten als Tauschwcrthc ungehindert abzusetzen vermag.Diese Art Handarbeiten ist um so empfehlenswertster, als sie alseine gymnastische das körperliche Wohlsein erhaltende und förderndeUebung zu betrachten ist, welche keine so leicht die Gesundheit stö-rende Zwangshaltung erheischt, vielmehr die Muskelkraft förderndeOrtsbewcgung zuläßt, die überdies in Gottes freier Natur undebenso am Tag, wie des Abends bei Licht in der Hütte, ganz nachBelieben gepflegt werden kann und diese Arbeit gerade zu jener re-gelmäßigen gehört, welche in einer gewissen Harmonie betrieben undgleichzeitig Kopf, Hand wie Auge beschäftigen, sie üben, so daß siegleichsam als eine Lehre angesehen werden kann. Diese Gattungsinnreicher Thätigkeit bietet vorzugsweise den Beschäftigten Gelegen-heit dar die Erscheinungen zu beobachten, die Umstände zu vergleichen,die Wirkungen zusammen zu stellen, über die Gesetze und Ursachennachzudenken. Gerade die vor dem Auge des Arbeiters vorgehendeEntwickelung der menschlichen Kunst übt seinen Geist und die ansich mechanische Operation gestaltet sich ganz unbemerkt zu einer ArtStudium, zumal wenn er, wie hier, selbst noch bei der Ausführung
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