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solchergestalt dieser neuen Erwerbsquelle größeren Halt und weitereEntwickelung geben. — Deutschland bietet, wenn es auch kein Parisbesitzt, doch dagegen andere Mittelpunkte sür den Welthandel mitFabrikaten in seinen Messen zu Frankfurt a. M., Frankfurt a. d. O.und Brauuschwcig dar, sowie es in den kleineren Messen zu Stutt-gart, Augsburg, München, Würzburg, Cassel w. und in den deut-schen Bädern Baden-Baden, Wiesbaden, Eins, Aachen, Homburg,Pyrmont u. s. w. vielfache Gelegenheit zum örtlichen Absätze hat.In dieser Weise beziehen bekanntlich viele unserer rührigen Geschäfts-männer der verschiedensten Gattung jährlich eine Reihe süd- undnorddeutscher Messen, und verschließen von dort aus ihre Waarenweit über die Grenzen von Deutschland. Ebenso fand schon mancherFabrikant von den deutschen Messen aus seinen Absatz nach den nie-derländischen und norddeutschen Häfen und von letzteren aus nachüberseeischen Ländern, und so würde es anderen Gewerbsleutcn, welchein der Tablettcrie etwas Ansprechendes liefern würden, auf den deut-schen Messen, Dulten und in den Badeorten ebenfalls nicht an dauern-dem Absatz fehlen und sie würden darin den Vortheil finden, desVerschlusses durch Großhändler wenigstens sür einen namhaften Theilihres Absatzes in Deutschland nicht zu bedürfen. Die größeren Fab-rikanten aber und die Großhandlungen, welche sich für den Verschlußsolcher vaterländischen Erzeugnjsse bilden sollten, würden natürlich aufden Absatz der letzteren reisen lassen, wie dies die Häuser vonBeau-vais und Paris für den Absatz der Erzeugnisse des Departementsder Oise in Frankreich, der Schweiz, Deutschland w. thun lassen.Außerdem findet jeder Gewerbszweig, welcher vermöge der Beschaffen-heit seiner Fabrikate einen ausgebreiteten Absatz zu erlangen fähigist, wieder seine eigenthümlichen Mittel und Wege für letzteren. Sohaben bekanntlich die Holzfabrikatc aus Tyrol und aus der Gegendvon Berchtesgaden, so wie die vielfachen sächsischen Fabrikate ausder Gegend von Sonnenbcrg sich an den Absatz der NürnbergerWaaren angeschlossen und werden theilweise durch die Nürnberger undFürther Großhandlungen nach aller Welt vertrieben. So haben,wie wir schon gehört, die Schwarzwälder Uhren durch ihre Verbrei-tung von Schwarzwälder Händlern über ganz Europa, den Orient,Nord- und Südamerika, in beinahe allen Ländern der europäischgebildeten Weit ihre Verschließcr erhalten. So setzen die MainzerMöbelsabrikanten einen beträchtlichen Theil ihrer Möbel dadurch ab,