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daß sic dieselben schiffsladungswcise in den neuesten Formen und invollendeter Schönheit und Güte bergestcllt, nach London schicken unddort verauctioniren lassen. So haben endlich sehr viele norddeutscheGewerbe, und darunter welche von der größten Bedeutung, z. B. dieschlesischcn Linnen-, sie sächsischen Strumpffabriken, die rheinischenFabriken seidener, wollener und baumwollener Gewebe u. s. w. einenhöchst bedeutenden Absatz nach den überseeischen Ländern, insbeson-dere Westindicns und Amerika'S, durch Hamburger und BremerHäuser gesunken, welche diese deutschen Fabrikate theils für eigeneRechnung, tbcils als Commissionaire für Rechnung der Fabrikantenausführen. Erhalten ja doch selbst würtcmbcrgische Conditorcn schonseit einer Reihe von Jahren von Hamburger Häusern fortlaufendbedeutende Aufträge auf Zuckerbäckcrciwaarcn, welche sie, mit ge-druckten englischen, spanischen w. Dcnksprüchcn begleitet, Kistenvoll-wcise nach Hamburg zum überseeischen Absätze senden. Andere Ge-werbe, Personen und Gelegenheiten — andere Mittel und Wegefür den Absatz. Wir dürfen also fest darauf vertrauen, daß dasZweckmäßige, das Schöne und Prciswürdigc in allen Fächern seinesAbsatzcö sicher ist. Muth also, das Neue zu ergreifen, dasselbe inbester und schönster Beschaffenheit zu liefern, Fortschritt, mit einemWorte, muß uns beleben. Vorwärts! muß unser Losungswort sein.Die Früchte unserer Anstrengungen, der Absatz, der Wohlstand wer-den uns nicht fehlen.
Können wir uns darüber täuschen, wenn wir vor Augen haben,welchen lohnenden Erwerb die in fröhlichem Wetteifer so weit vor-angeschrittcncn französischen Gcwerbsleute ärndten? Wie wir obengesehen haben, erwerben die Bein- und Elfenbeinarbeiter zu Dicppevon 3 — 6 Frk. (l fl. 24 kr. bis 2 fl. 48 kr.) und im Durchschnitt4'/- Frk. (oder 2 fl. 6 kr.) täglichen Arbeitslohnes. Hiermit stimmtauch im Departement der Oisc der Erwerb der Arbeiter, welche diefeinen geschnitzten oder durchbrochen gearbeiteten Gegenstände in El-fenbein, Perlmutter rc. verfertigen, überein, indem dieselben gleich-falls sich bis zu 4 — 5 — 6 Frk. (l fl. 52 kr. bis 2 fl. 20 kr'. und2 fl. 48 kr.) täglichen Arbeitsverdienstes zu stehen kommen. Diessind nun allerdings die bcstbczahlten Arbeiten im Fache der Tablctte-ric, weil hierzu vorzugsweise künstlerisches Talent, Geschmack undlange Uebung erfordert werden, und die minder künstlichen Arbeitenim Departement der Oisc sind weniger gut bezahlt. Gleichwohl er-