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unsers Pfungstadts oder Lampcrtheims großen Ortschaften in derenBestreben zu übertreffen, möglichst Vielen die Gelegenheit sich künst-lerische und technische Kenntnisse zu erwerben, auf recht bcguemeWeise darzubieten, ihnen Lust und Lieb zu glcichlvhncndcr gewerb-licher Thätigkeit beizubringen, hierdurch jeden zu veranlassen, seineinmal ergriffenes Handwerk aus einem hohem Gesichtspunkte zu be-trachten, den Arbeitern durch solchen Unterricht in seinen eignen undden Augen seiner Umgebung zu heben, ihm mit der erhöhten Ge-schmacks- und Sprachbildung, sowie der technischen Fähigkeit, dieMöglichkeit eines selbstständigen Gewerbebetriebs zu eröffnen und ihndarin einen Grund für Weiterstreben, für Ordnung und Sparsam-keit erkennen zu lassen, der schönste Lohn würde sicher den von unsgemachten Opfern nicht ausbleibe». Das geistige Interesse desUnterrichts würde unsere Mitbrüdcr vom Sinnlichen der Schenke,des dort vergossen werdenden flüssigen Giftes abziehen, der Abend-unterricht würde ihn vor der Verschwendung des Erwerbes bewahren;die Erlernung des möglichst allgemein einzubürgenden französischenund das, was er von dem höher» Standpunkte seines einmal lieb-gewonnenen Gewerbes zu Paris und den diesen nördlichen und be-kannten Gegenden hörte, würde ihn veranlassen, für eine Wander-schaft dahin zu seiner Ausbildung einen Theil seines Lohns in dieSparkasse zurückzulegen und so würde nach und nach, an die Stelledes in so mannigfachen Gestalten sich zeigenden Leichtsinnes undnagenden Kummers, sowie bedrängter Nahrungssorgen, Bildung,Wohlstand und Sittlichkeit treten, der Arbeiter nach einer stetigenrechtmäßigen Verbesserung seiner Lage, inmitten seiner Mühen seineThätigkeit und seinen Muth aufrecht zu erhalten, ganz unver-merkt bei sich verwirklicht sehen. Zufriedenheit mit der ihnenvon Gott beschicdenen Lage würde sich Tausenden unserer hessischenländlichen Familien nicht nur als eine Quelle wahren Glücks, son-dern auch als eine Pflicht zeigen, welche die Uebung der verschie-densten Tugenden schützt, vor mehren Gefahren sichert und der Ver-nunft ihre Heiterkeit, dem Gemüth die nöthige Ruhe bewahrt. Inder natürlichen Entwicklung sthrer gewerblichen Arbeiten liegen jenezur wahren Glückseligkeit dieses hochachtbaren Standes erforderlichenSchätze. Diese Selbstzufriedenheit, dieser in der Tiefe weilende, vonjenen aufregenden Ehrbestrebungen höherer Stände total freie Frie-den wird aber um so eher in die Gemüther der zahlreichen Glieder