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Uebertrag . . 384Frks. (179fl.l2kr.)liefert täglich 3 Dutzend, verdient folg-lich 42 kr., wöchentlich 9 Frks. . . 90 „ ( 42 „ — „)6) Da die Näherinnen, eine in die anderegerechnet, nur etwa 6 Monate hindurcharbeiten, weil sie außerdem mit demFeldbau und mit ihrer Hauswirthschaftbeschäftigt sind, so kann man höchstens3 Handschuhe täglich auf sie rechnen,das Paar zu 30 Cent. (11'/- kr.) alsowöchcntl. 2'/, Frks. (l fl. 10 kr.), also 650 „ (303 „ 20 „)
Insgesammt wöchcntl. Arbeitslohn 1124 Frks. (524 fl. 32 kr.)Multiplizircn wir diese Summe mit 52, oder der Zahl der Wochenim Jahr, so erhalten wir . . 58,448 Frks. (27,275 fl. 4 kr.)Zu diesem Arbeitslohn sind noch fürSeide zum Sticken 36 Cent. auf
das Dutzend zu rechnen, also . 2,964 „ ( 1,383 „ 12 „)
Für Seide zum Nähen zu 50 Cent.
für das Dutzend. 4,940 „ ( 2,306 „ 20 „)
Wir haben angenommen, daß wö-chentlich 96 Dutzend, also jährlich4992 Dutzend, verarbeitet wür-den; nehmen wir das Dutzendim Durchschnitt zu 18 Franks
(8 fl. 24 kr.) so erhalten wir . 89,856 „ (41,932 „ 48 „)
Summa .^56,208Frks.(72,897fl. 24KJNach dieser, abgesehen von der durch Berluste und Gewinnste sichziemlich compcnsirenden, genauen Berechnung, würde der Fabrikant,wenn er schlimmsten Falls nur alle 6 Monate auf das Eingehen seinerAusstände zählen könnte, zum Betriebe eines solchen Geschäfts einesKapitals von 78,000 Franken (36,400 Gulden) bedürfen und, wenner seine Felle schon völlig zubereitet kaufte, was bekanntlich die Mehr-zahl der Fabrikanten thut, so würden 39,000 Franken (18,200 fl.)genügen. Die Ocrtlichkeit muß darüber entscheiden, ob eine Gerbe-rei mit der Fabrik zu verbinden ist, oder nicht, indessen, sobald mansich, wie bei uns, rohe Felle in der Nähe verschaffen kann und sonstkein Hinderniß im Wege steht, so wird man immer vortheilhafter