mit eigenthümlichen Formen. 425
schleim: C 24 Hgg 0,9 *). Manche werden durch Behandelnmit Kali dünner und geben dann die Hvlzsubstanz ab, welcheunter der Einwirkung des Alkalis in Ulminsäure übergeht,während die Eelluloseschicht größtenteils zurückbleibt. Diesbeobachtet man in allen Holzgeweben. (S. 202.)
Die Zellenmenbran ist, so weit sie aus Cellulose besteht,unauflöslich in Wasser und fast unlöslich in Alkalien; siewird von concentrirter Schwefelsäure zersetzt; verdünnteSchwefelsäure wandelt sie beim Kochen in Dertrin um.
Ursprüngliche -Zellenwand.
Die Pflanzenphysiologen haben sich vielfach mit der Un-tersuchung der Zellenwand der Pflanzen beschäftigt. Kü-tzing **) fand bei den Algen, daß eine Zelle oftmals ausmehreren in einander eingeschachtelten Zellen bestand. Diegemeinschaftliche Zellenwand war daher aus so vielen Schich-ten zusammengesetzt, als verschiedene Zellen in einanderlagen. Hartig ***) ist der Ansicht, daß die Zellenwandaus drei auf einander liegenden Häuten besteht; die innereHaut bildet sich nach ihm zuerst; die äußere umgiebt dasGanze, außer an denjenigen Stellen, wo die Zellen einanderberühren; zwischen diesen beiden liegt eine viel dickere Schicht,welche die innere ganz umschließt. Wenn man eine Zellemit Jod und darauf mit Schwefelsäure befeuchtet, so färbtsich nach ihm die äußere und innere Wand gelb, währenddie mittelste Schicht blau wird und stark aufschwillt oder beiAnwendung concentrirter Säure sogar ganz aufgelöst wird.Unsere Beobachtungen stimmen mit jenen Angaben Hartig's