mit eigenthümlichen Formen. -189
ches in dem Holze vorkommt, und unter denen humusartigeKörper sind, welche so leicht aus der mittleren Holzsubstanzentstehen.
Die Unrichtigkeit der Resultate, wenigstens der Schlüsse,welche Payen daraus zieht, geht aus einer ausführlichenUntersuchung von Fromberg*) auf's Deutlichste hervor.
Es wurde Ulmenhvlz mehrere Tage lang mit einer sehrschwachen Kalilösung (5 Th. auf 750 Th. Wasser) in derWärme behandelt, und dies mit erneuerter Lauge einigeMale wiederholt. Die Flüssigkeiten waren darnach immerbraun gefärbt, was beweist, daß wirklich eine Veränderungin der organischen Materie Statt gefunden hat. Aus dennach einander erhaltenen Abgüssen wurde durch Säure einKörper gefällt, dessen Zusammensetzung nach der Behandlungmit Alkohol und Aether variirte, wie folgt:
6 64,12 57,83
II 6,17 5,93
O 29,73 36,24.
Das zurückgebliebene Holz hatte die Zusammensetzung:
C 50,10H 6,170 43,73,
, welche also von der ursprünglichen unveränderten Substanzwenig abweicht. Darauf wurde das Holz mit einer concen-trirten Lauge (10 Th. auf 750 Th. Wasser) in der WärmeTage lang wiederholt behandelt, wobei sich die Lauge wenigerdunkel färbte, als die früher angewandte schwächere Lösung.Durch Säure wurde daraus abermals ein Niederschlag er-halten. Bei Anwendung einer noch stärkeren Kalilauge er-hielt Fromberg für den mit Alkohol ausgezogenen Nieder-schlag, welcher nunmehr gallertartig und viel weniger ge-färbt war.-
Scheik. Onderz. Deel II. p. 222.