mit eigenthümlichen Formen. 491
Fromberg erhielt bei der Digestion von Ulmenholz mitverdünnter Kalilauge (20 Th. auf 600 Th. Wasser) in derKälte eine gefärbte alkalische Flüssigkeit, welche selbst nochdunkler war, als die früher in der Wärme bereitete Lösung,woran übrigens die größere Concentration dieser Lauge An-theil haben mag. Die Flüssigkeiten, mit denen das Holzwiederholt ausgezogen war, wurden durch Essigsäure gefällt;aber die Niederschläge ertheilten dem Alkohol und Aether,womit sie behandelt wurden, keine Färbung, wie die nachDigestion in der Wärme erhaltenen Fällungen. Sie gaben:
0
55,48
51,90
49,12
8
5,76
6,35
6,17
0
38,76
41,75
44,71
Die Analyse des zurückgebliebenen Holzes gab:
C 51,81H 6,360 41,83.
Nach jener Behandlung mit kalter Lauge wurde einewarme Kaliflüssigkeit (20 Th. auf 750 Th. Wasser) angewandt,darauf eine zweite von derselben Stärke und endlich eineLauge, welche 50 Th. Kali auf 400 Th. Wasser enthielt.Die Niederschläge, welche nun erhalten wurden, färbten Al-koholbraun und gaben, nachdem sie damit ausgezogen waren:
I
8
81
C
61,08
56,59
49,44
8
6,18
6,23
• 6,16
0
32,74
37,18
44,40
Das nun übrig gebliebene Holz gab folgende Resultate:0 50,41 50,60
8 6,32 6,11
0 43,27 43,29
Dies ist in der That die Zusammensetzung des unver-änderten Holzes, wobei der Kohlenstoff- und Wasserstoffge-halt nur wenig höher ausfällt.