Buch 
Versuch einer allgemeinen physiologischen Chemie / von G. J. Mulder ; mit eigenen Zusätzen des Verfassers für diese deutsche Ausgabe seines Werkes
Seite
519
JPEG-Download
 

Erklärung der Kupsertafeln. 519

hellgelb gefärbt; die darauf befindlichen Warzen(wovon eine bei a abgebildet ist) sind mit kleinenKnötchen besetzt. In den Epidermis-, Stoma-und den äußersten Parenchymzellen liegen dieMrieuli interni abgesondert; das Chlorophyll istgelblichgrün, die Körner nicht mehr so regelmä-ßig rund als vor der Einwirkung der Säure.Auf der Oberfläche der mehr nach Innen zu lie-genden, kein Chlorophyll enthaltenden Zellen siehtman die Verbindungsstellen, bbbb, der durch denSchnitt getrennten Zellen. In einer derselbensieht man ein Harzkügelchen, c.

Fig. 9. Theile eines Lustbehälters aus dem Blattstielevon Musa paradisiaca .

A. Mit Jod und Schwefelsäure (4 Thle. auf 1 Th.Wasser) behandelt.

B. Mit Salpetersäure und Ammoniak behandelt, wo-durch in manchen Zellen rothbraune Körperchen, aa,zum Vorschein kommen.

Fig. 10. Parenchymzellen eines sehr jungen Blattes vonAgave americana, mit mäßig verdünnter Salpe-tersäure behandelt. Die utrieuli interni sind deut-lich zu sehen; in vielen Zellen zeigen sich zweiKerne, die keine Kernkörperchen enthalten.

Fig. 11. Querdurchschnitt der Parenchymzellen von Aspi-dium Filix raas, mit Jod und Schwefelsäure(4 Th. auf 1 Th. Wasser) behandelt. Die Wandist stark geschwollen und auf der innern Flächedurch einen braunen körnigen Ring begrenzt.

Fig. 12. Querdurchschnitt der Oberhaut und einiger darunterliegender Collenchymzellen eines halb ausgewachse-nen Jnternodiums von Phytolacca decandra.

Fig. 13. Das Nämliche nach der Behandlung mit concen-trirter Salpetersäure und Ammoniak; die äußerste

33*