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Versuch einer allgemeinen physiologischen Chemie / von G. J. Mulder ; mit eigenen Zusätzen des Verfassers für diese deutsche Ausgabe seines Werkes
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Die Erklärung der Kupfertaseln. 52t

wahrscheinlich in Folge der stärkeren Anschwellung,verschwunden. Die mit schrägen spaltenförmigenPoren versehenen Punkte sind dagegen noch sicht-bar und unverändert; diese befinden sich also inder äußersten Schicht, welche von Schwefelsäurenicht angegriffen wird.

Fig. 20. Holzzellen von ?inu8 larix auf einem radialenLängsschnitte gesehen, wo man die Punkte vonoben betrachtet, mit Jod und Schwefelsäure(4 Th. auf 1 Th. Wasser) behandelt.

Fig. 21. Dieselben auf dem tangentialen Durchschnittemit den der Länge nach durchschnittenen Punkten,welche in der äußersten nicht angeschwollenenSchicht enthalten sind.

Fig. 22. Querdurchschnitt des Holzes eines einjährigenZweiges von Tilia parvifolia mit Jod und Schwe-felsäure (4 Th. auf 1 Th. Wasser) befeuchtet.Die innere Schicht der Holzzellen erscheint starkangeschwollen und blaugrün, die äußere ist nichtgeschwollen und braungelb; aa Markstrahlen, bbdurchschnittene Gefäßzellen, deren äußere diePunkte enthaltende Wand braun bleibt; während derdie Spirale umschließende Theil grünlichblau wird.

Fig. 23. Längsdurchschnitt des nämlichen auf dieselbeWeise behandelten Holzes; aa Holzzellen, b Ge-fäßzelle mit einer verwachsenen Spiralfaser, czwei an einander grenzende punktirte Spiralge-säßzellen; die Wand, welche die beiden Gefäßzel-len vereinigt, ist der Länge nach gespalten, wo-durch die in der äußeren Schicht enthaltenen durch-schnittenen punktirten Stellen zum Vorschein kom-men; d Spiralgefäß, welches der Markhülle an-gehört; die Wand ist ziemlich dick und braun-gelb, die Spirale bläulichgrün gefärbt.