522 Erklärung der Kupfertafeln.
Fig. 24. Längsdurchschm'tt des Holzes und Markes einesausgebildeten Jnternodiums von Tilia parvifolia,nach 48stündiger Behandlung mit Salzsäure; aaHolzzellen, b Spiralgefäß, von unten abgerollt,bei dem auch die Spiralfaser gefärbt erscheint,c Markzellen; einige haben einen zusammengezoge-nen, violett gefärbten Inhalt (utoieulus intorniis).
Fig. 25. Querdurchschnittene Holzzellen derselben Pflanze,mit Jod und Schwefelsäure (4 Th. auf 1 Th.Wasser) behandelt. Die innerste Schicht schwilltaugenblicklich sehr stark an, während sie sich leb-haft blau färbt, und sprengt die äußere Schicht.
Fig. 26. Markzellen eines zweijährigen Zweiges derselbenPflanze, auf gleiche Weise behandelt. Die äußersteMembran bleibt braungelb gefärbt; die innerstewird blau; indem letztere durch die braune Außen-wand hindurchscheint, so erscheinen die Zellen grün.
Fig. 27. Querdurchschnitt des Parenchyms aus einem jun-gen Blattstiele von Cycas revoluta, mit Jod undSchwefelsäure (4—1) behandelt. Die Wändesind stark geschwollen und zeigen abwechselnddünnere und dickere Stellen; auf der Grenzflächezweier Zellen befindet sich ein hellerer weißlicherStreifen; da wo man die äußere und innereWand weggeschnitten hat, sieht man einen braun-gelb gefärbten, unregelmäßig geformten innern Ring(uti'iculu8 internus). aa sind zwei Zellen, wovonbloß die äußere Wand abgesondert ist, und woman in dem übriggebliebenen Theile der Wandkleine Oeffnungen wahrnimmt; b eine der tutParenchym zerstreut liegenden Bastfasern, worindrei Schichten und nach dem Anschwellen concen-trische Ringe sichtbar werden.
Fig. 28. Längsdurchschnitt der dickwandigen Parenchymzel-