524 Erklärung der Kupfertafeln.
versehene Querwand der Zelle unversehrt geblieben.
Fig. 36. Dieselben Zellen mit Jod und Schwefelsäure(4—1) behandelt. Die äußerste Schicht ist dun-kelbraun gefärbt; in dem angeschwollenen Theilezeigen sich dieselben Ringe, wie in Fig. 35, nur
, mehr von einander getrennt; nahe bei der Oeff-
nung der Zelle ist die Farbe dunkel blaugrün;die äußersten Ringe sind gelb gefärbt. Im An-fang der Anschwellung nimmt man noch Spurender kleinen Canäle wahr ( a ), später (b) sind die-selben ganz verschwunden; auch schwellen vieleZellen so stark an, daß die Oeffnung ganz er-füllt wird ( b ); man nimmt darin keine, die Oeff-nung begrenzende, innere Membran wahr.
Fig. 37. Holzzellen der nämlichen Pflanze, der Länge nachdurchschnitten, nach 48stündiger Behandlung mitSalzsäure.
Fig. 38. Querdurchschnitt eines Bündels Bastfaserzellen ineinem der innersten Blätter aus der Blattkroneeiner sehr jungen Pflanze von Agave americana,welches 24 Stunden lang mit Jod und Schwefel-säure behandelt ist. Der Inhalt erscheint dunkel-braun; die Wände sind geschwollen und gleichmäßigblau gefärbt, gleich wie die der Parenchymzellen.
Fig. 39. Querdurchschnitt eines Bastbündels aus einemetwas älteren mehr in dem äußeren Theile derBlattkrone liegenden Blatte derselben Pflanze,ebenfalls nach 24stündiger Einwirkung jener Agen-tien. Die Wände der jungen Bastzellen erschei-nen scharf begrenzt und braun.
Fig. 40. Querdurchschnitt einer Gruppe Bastfasern von Aga-ve americana, aus einem ausgewachsenen Blatte.
A. Durch Jodtinktur braun gefärbt.
B. Dieselben in verdünnter Schwefelsäure, welche man dar-