Erklärung der Kupfertafeln. 523
len, nahe bei den Gefäßbündeln in einem älterenBlattstiele derselben Pflanze. Die äußerste Schichtbleibt dunkelbraun gefärbt, die innere schimmertmit grüner Farbe hindurch, außer an den Stel-len, wo sich Oeffnungen befinden, durch welchedie Innenfläche der gegenüberliegenden Wandhellblau gefärbt erscheint; bei aa ist diese untereWand getrennt, und man sieht durch die Oeff-nungen hindurch.
Fig. 29. Die nämlichen Zellen nach 48stündiger Behand-lung mit Salzsäure.
Fig. 30. Längsdurchschnitt sehr junger Holzzellen von Clema-tis vitalba mit Jod und Schwefelsäure (4—1) behan-delt , wo die spaltenförmigen Poren sichtbar sind.
Fig. 31. Querdurchschnitte der kurzen Holzzellen eines aus-gewachsenen Jnternodiums von einem einjährigenZweige derselben Pflanze. Die äußere, scharfbegrenzte Schicht bleibt gelbbraun, die innere iststark geschwollen und in der Nähe der äußerenSchicht weiß, nach der Mitte zu blau; dieseSchicht ist durch einen bräunlichen Ring von un-gleicher Dicke begrenzt.
Fig. 32. Längsdurchschnitt derselben Holzzellen, nur mitWasser befeuchtet.
Fig. 33. Dieselben mit Jod gefärbt und darauf mit Schwe-felsäure befeuchtet (4—1); die kleinen Canäle er-scheinen weiß.
Fig. 34. Dieselben einige Zeit später; die Canäle sind nichtmehr sichtbar; die Wände laufen in kleinen Win-dungen.
Fig. 35. Dickwandige kurze Holzzellen aus einem zweijäh-rigen Zweige von Clematis vitaJba, welcher querdurchschnitten ist. Concentrische Ringe sind deut-lich wahrzunehmen; bei aa ist die mit Punkten