530 Erklärung der Kupfertafeln.
von Schwefelsäure augenblicklich veilchenblau, wiedie Parenchymzellen. Bei aa geht der Schnittgerade durch die Achse der Zellen und der kegel-förmigen Höhlungen; bei b ist die Scheibe dicker,der Schnitt geht längs der Außenwand der Zelle.Die dunklere Färbung der oberen Wand und desverdickten Theils der Seitenwände wird alleindurch die größere Dicke an jener Stelle ver-ursacht.
Fig. 73. Querdurchschnitt der äußeren Schicht eines jun-gen Blattstiels von Cycas revoluta, dicht an derBasis, mit Jodtinktur und Schwefelsäure (4—1)behandelt; a grünlich gelb gefärbte dünne äußereSchicht, welche nur an einer einzigen Stelle er-scheint und übrigens fehlt; b Epidermiszellen,deren äußerste Schicht (Cuticula) rund herum(auch unten, wo sie an die dickwandigen Bastzel-len grenzen) braungelb gefärbt bleibt; die inwen-dige blaue Schicht scheint mit grüner Farbe hin-durch; c eine Lage Bastzellen, welche aus dreiSchichten einer braunen, bleifarbig blauen undbraungelben Schicht bestehen.
Fig. 74. Querdurchschnitt der Oberhaut und äußerstenParenchymzellen eines Blattes von Phormiumtenax, dicht an der Basis, mit Jod und Schwe-felsäure (4—1) behandelt. Die Parenchymzellenwerden durch und durch blau, die äußere ver-dickte Schicht der Epidermiszellen (Cuticula) bleibtgelb gefärbt, ebenfalls deren Fortsetzung, welchedie blau gewordene Oberhautzelle köcherförmigumgiebt. An vielen Stellen sieht man die Ober-hautszellen grün gefärbt, aa, wo die innere blaueMembran durch die gelbbraune äußere Hülle hin-durchscheint.