568 Thierische Gewebe.
kohol löslichen Stoffen 3,85 Theile enthalten. Durch vierund-zwanzigstündiges Kochen mit Wasser werden nur 1,88 Procenteiner dem Leim verwandten, aber doch davon verschiedenen Sub-stanz ausgezogen. Es enthält außerdem 1,17 Procent unorga-nische Stoffe, welche aus Chlornatrium, Chlormagnestum,schwefelsaurem Kalk, phosphorsaurem Kalk, Eisenoxyd, Phos-phoreisen, Schwefeleisen und Kieselsäure bestehen. Phosphor istnicht darin gefunden, aber ein constanter Gehalt an Schwefelvon 3,6 Procent.
Concentrirte Schwefelsäure verwandelt das Fischbein in eineschleimige Substanz, welche sich zum größten Theile in Wasserauflös't. Salpetersäure erzeugt daraus Lanthoproteinsäure, Salz-säure, humussaures Ammoniak. Concentrirte Essigsäure machtFischbein gelatinös und lös't es endlich auf. Aus dieser Lösungfällte Van Kerckhoff mit Ammoniak Proteinbioryd:
H 62 N 10 0 14 *).
Dieses Proteinbioryd kann unter den vorliegenden Umstän-den kein Zersetzungsproduct, es muß vielmehr ein Bestandtheildes Fischbeins oder wenigstens auf sehr einfache Weise darausentstanden sein.
Durch die Einwirkung von Kali und darauf von Chlorauf jene Auflösung erhielt Van Kerckhoff dieselbe Chlorver-bindung, welche, wie wir S. 561 sahen, aus Horn dargestelltwird **): C 40 H 62 N 8 0 17 CI 2 0 3 .
beiden letzten IN sehr geringer Menge darin enthalten sind, 4) Fettzelleii
und 5) eine schwarze körnige
Substanz (Donders
und M.).
°) gcf.
At.
ber.
0 53,68
40
53,36
H 7,21
62
6,75
N 14,3»
10
19,43
0 24,72
14
24,44
Scheikundige Onderzoekingea, Deel II. p. 396.
" ' gcf.
At.
ber.
C 46,72
40
46,34
H 5,79
62
3,87
N 11,49
8
10,75
0 29,94
20
30,33
C1 6,06
2
6,71