1074 Nahrungsflüssigkcit, Blut.
zu entfernen, und dann Lust in das Blut zu leiten, um dieUnlöslichkeit der Blutkörperchen, welche den im Blut vor-kommenden Farbstoff größtenthcils besitzen, zu befördern. DieUnlöslichkeit derselben in schwefelsaurem Natron soll vor Allemdurch Luft vermehrt werden, welche man möglichst bald nachdem Auslässen deS Bluts hineinleitet, was sicher nicht so ver-standen werden muß, wie Dumas angiebt, daß die Blutkör-perchen noch einige Zeit nach dem Auslässen des Bluts sich alslebende Wesen verhalten, sondern was davon abhängt, daßsie in Serum, namentlich wenn dasselbe mit Wasser verdünntwird, alsbald auflöslich werden, und, nachdem sie verschwundensind, nicht wieder unlöslich gemacht werden können. — DieOrydation der Bekleidungen der Blutkörperchen ist übrigensp. 352 ii. f. mitgetheilt und außer allem Zweifel gestellt,und was Dumas später davon gesagt hat, kann diesem zurBestätigung dienen.
Was die Zahlen für die Zusammensetzung der Blutkör-perchen betrifft, so wie sie Dumas mitgetheilt hat, nämlich:
mii einer
von einem
von einem
Frau
Hund
Kaninchen.
c
— 55,1 —
55,1—55,4
— 54,1
II
- 7,1 -
7,1— 7.2
— 7,1
N
— 17,2 —
17,3—17,3
— 17,5
0
— 20,6 —
20,4—20,2
— 21,3
so sind sie von keinem Werthe. Er zieht die Blutkörperchen,nachdem sie durch Behandlung mit Glaubersalzlösung gut vonSerum befreit sind, mit Alkohol und Acther aus. Dadurchwerden sie in Wasser unlöslich und können nun also durchWasser von dem anhängenden Glaubersalz befreit werden.Was nun übrig bleibt, ist ein Gemenge der Zellenwände, derKerne und des Inhalts der Blutkörperchen — abgesehen vondem, was außerdem noch in Glaubersalzlösung, Wasser, Alko-hol und Aether unlöslich geblieben ist. Die Zellenwand isteine Proteinverbindnng, der Inhalt enthält unter andern den