1124 Nahrungsflüffigkclt, Blut.
nische Salze vorkomme», Salze, die als kohlensaure Salzefast alle im Urin gesunden werden (siehe Urin) z. B. äpfcl-saureS, cilronensaures Kali. Ehe nun diese Salze als koh-lensaure Salze in den Urin gekommen sind, sind sie als koh-lensaure Salze, oder als Kohlensäure und Alkalien in dem ar-teriellen Blut, und ehe sie als kohlensaure Salze in dem ar-teriellen Blut gewesen sein können, waren sie als Salze mit or-ganischen Säuren in dem venösen Blut enthalten. Dazu fügen sichnoch die kohlensauren Salze des gewöhnlichen Wassers u. s.w., welches zum Trinken benutzt wird, wodurch eine Quellevon kohlensauren Salzen für das Blut zu Stande kommt, diebedeutend ist.
Endlich wird in der Galle eine so große Menge von Al-kalien gefunden, die nicht mit Phosphorsäure verbunden ist,daß, bei Anwesenheit von dreibasischem Phosphorsauren Na-tron in dem Blut, das Alkali dazu nicht geliefert werdenkönnte. Daö Alkali kann allein von kohlensauren oder vonorganischen Alkaliverbindungen genommen sein, und diese ent-weder von den kohlensauren Salzen der Speisen oder Getränkeoder von den Salzen der Alkalien mit organischen Säuren,die in der Nahrung vorkommen.
Nachdem diese Gründe angeführt sind, halten wir u»Sfür berechtigt, organische Salze der Alkalien in dem Blutefür möglich zu halten.
Durch die Resultate von Enderliu war das, was manvon den kohlensauren Salzen des Bluteö zu wissen meinte,von Vielen wieder bezweifelt, und die Sache wurde von Neuemuntersucht. Die folgenden Untersuchungen haben die Wahr-heit wieder in ihr rechtes Licht gestellt. Ich beschränke michhier vorzüglich auf die Resultate der Analysen von Blutasche,weil das Vorhandensein der kohlensauren Salze als solche imBlute erst bei der Hauptabhandlung über daö Athmen gründ-lich behandelt werden kann.
So schwierig es ist, wie aus dem oben Mitgetheilten her-