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Nahrungsflüffigkeit, Blut.
len als Aeußerstes bei verschiedenen Vögeln. Bei Wasservö-geln fand er weniger, bei körnerfressenden fand er mehr, betältern Vögeln mehr, als bei jungem. Gorup giebt noch dieMenge Kieselsäure an, welche in Haaren von verschiedenenThieren gefunden, als Kaninchen, Kühen, Pferden u. s. w,auch vom Menschen. In 100 Theilen Asche fand er als Aeu-ßerstes bei verschiedenen Thieren von 8,1 bis 14,6.
Zwischen Millon und Melsens ist ein Streit über dieAnwesenheit von Metallen — Eisen und Mangan ausgenom-men — in dem Blut des Menschen gewesen.') Millonbehauptet, daß immer Kupfer und Blei im Blut vorkom-men und wahrscheinlich in den Blutkörpern; Melsens leugnetdieses bestimmt. Gorup-Besanez 2) giebt an, Kupfer inder Menschengalle gefunden zu haben. Da die Möglichkeitvorhanden ist, daß im Menschenblut dann und wann Kupferoder andere Metalle vorkommen, durch den vielfältigen Ge-brauch von kupfernen Gefäßen zur Speisebereitung, so hat dieBehauptung von Millon viel für sich; er hat auch durchspätere Versuche auf's Neue Kupfer und Blei im Blute auf-gefunden, durch einfache Verbrennung des Bluts in einer Pla-tinschale und Auslaugen der Asche mit Salzsäure mittelst Hz 8 3),und Deschamps hat dieses noch genauer bestätigt. H
Als Beispiel der Zusammensetzung der Blutasche, wie sehrdarauf die Bemerkungen passen, die pag. 1120 mitgetheilt sind,will ich die anführen, welche Rose vom Ochsenblut angegebenhat 3).
*3 Millon in Compt rendus Tom 26, p. 41; Melsens in An«, de Ch. etde Phys. Tom 23, p. 358. 3e Serie-
2J Repertorium für die Pharmacie Bd. 42, S. 145.
3) Ann. de Ch. et de Ph. 3e. Serie. Tom 23 p- 372, 508. Tom 24 p, 255.
*) Journ. de Pharrn et de Chimie. 3e Serie. Tom 13, p. 88 und Tom 14.p. 410.
5 ) Journ. für pr. Chemie 1849 No. 17 S. 50.