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Versuch einer allgemeinen physiologischen Chemie / von G. J. Mulder ; mit eigenen Zusätzen des Verfassers für diese deutsche Ausgabe seines Werkes
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Nahrungsflüssigkeit, Blut.

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Hirse

Ercremente

c

46,07

C

39,65

H

6,29

H

5,11

N

3,30

N

9,24

0

41,76

0

34,20

Asche

K 5

00

Asche 11,80.

Ein Versuch, sieben Tage fortgesetzt, gab ungefähr das-selbe Resultat, welches, vereinigt mit dem von 5 Tagen, dar-in übereinkam, daß eine Turteltaube, welche 187 Gr.wiegt, in 24 Stunden 5,1 C. ausathmet, also 18,7 Gr. Koh-lensäure ausstößt und 0,16 Gr. Stickstoff verliert, oder inVolumen 9,441 Liter Kohlensäure und 0,126 Liter Stickstoff,das ist ungefähr Vg« Stickstoff von der ausgeathmeten Koh-lensäure. Der in den Exkrementen nicht wieder gefundeneWasserstoff von den Nahrungsmitteln war 0,71 Gr. und derSauerstoff 4,69 Gr in 24 Stunden, woraus also folgt, daßmehrWafferftoff als Sauerstoff verbraucht ist. Boussingaultnimmt mit den Meisten an, daß dieser Wasserstoff ausschließ-lich gebraucht wird, um Wasser zu bilden, daß dieser Wasser-stoff durch den Sauerstoff der Luft zu Wasser oxydirt wirdund wohl in 24 Stunden 0,07 Gr. Wasserstoff; aber dieWasserbildung, so gewiß sie auch am Ende des Stoffwechselsim Organismus vor sich gehen mag, geschieht in keinem Fallenach der Verbrennungslehre.

Die Menge Kohlenstoff 5,1 Gr. und die Menge Wasser-stoff 0,07 Gr., die in 24 Stunden durch eine Turteltaubeverbrannt werden die Orydationserscheinung in den Lun-gen ferner mit Verbrennung vergleichend findet Boussin-gault hinlänglich, um, die Verdampfung des gebrauchtenWassers 3,36 Gr. in 24 Stunden mit in Rechnung ge-bracht an die Masse des Thiers in 24 Stunden eine Tem-peratur von 41" bis 42" mitzutheilen, während es in einer