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parabolische Linie gehöriger massen determiniren können, indem fie aus Fig. 29. gleicherweisenach Bramers Methode fich herstellen låffet, und ich überhaupts mit dieser 28. und 29. Figur den Ungeübten nur im Vorbeygehen habe zeigen wollen, wie diverfe Methoden gleich,wohlen einerley Richtigkeit und Menfuren in sich schliessen können, ja da wir zu unserer gesgenwärtigen Zimmermanns Kunst unumgängliche vorläuffige Begriffe nöthig haben: AlFig. 31. so will ich in Fig. 31, 32. und 33. euch meine eigene Invention von der conischen Generirung32.33. der elliptischen Linie hinzufügen, und damit klärlich vor Augen legen, welchergestalt Fig. 33,fo zu einer figurirten Bedeckung eines Kirch. Thurns anzuwenden stehet/ tonne aus einerelliptischen Linie hergeholet werden/ als welche elliptische Linie aber aus ungleich weiten voneinander bestimmten parallel- Linien vorhero müsse durch gewisse Menfuren der Semiordinatenbeschrieben werden. Wenn ihr dabero das bißhero von Albrecht Dürrerischen undBramerischen Methode gesagte faffet, und in Betrachtung Fig. 20. und 27. sehet, wie dieparallel gezogenen Linien zwischen D. und E. Fig. 20. und 27. gleichen Abstand von einanderhaben, so laffet euch in Fig. 33. nicht vorlauffig abschrecken, als ob man die daselbst bes*** schriebene elliptische Linie, so durch den punct E, T, R, P, N, L. und E. ftreichet, nicht folreDurch ungleiche Data, nehmlich V. von D, W. von V, X. von W, Y. von X, Z. von Y, und E. vonZ. herzustellen, und eben sowohl durch gewisse Gröffen der Semiordinaten die Grängen derElliptifchen Linie zu determiniren möglich seyn.is
§. 31. nu inapFig. 33.Beschreibet dahero zur Erhaltung Fig. 33. nach meiner Methode einen Conum in gefäls31. liger Gröffe, hier habe ich aber solchen Fig. 31. nach der Gröffe Fig. 20. angenommen, undwenn ihr die 2. Latera CA. und CB. nebst der Grund, finie AB. in Fig. 31. beschrieben, soordnet nicht minder unter diesen Zubereitungs Conum gleich den Grund, Riß, und beschreisbet mit der Menfur AH. als der halben Grösse der Grund: Linie AB. aus L als dem Centrodes Coni im Grund die blinde Circul- Linie HGg FH, und theilet alsdann durch die LinieFG, welche durch das Centrum 1. gehet, den Grund Riß in 2. gleiche Theile, hånget A.und F. wie auch B. und G. mit 2. blinden perpendicular- Linien zusamm, so ist euer GrundMiß Fig. 32. unter dem Zubereitungs Cono angeordnet, und ihr habt euch so denn un-ter Fig. 31. nicht nur ein schlechtes Profil, als wie oben in Fig. 20. zu concipiren/ welches daüber der Mittel- Linie FG. des Grundes Fig. 32. überftünde, sondern ihr müffet euch Fig.31. unsern angenommenen Conum als eine Orthographie, nach der völligen halben aufferlichen Fläche des Coni vorstellig machen, massen ihr in besagter Fig. 31. verschiedene Linien,nehmlich TTC, MMC, wie auch NNC. uud OOC. nach dem Scheidel- punct C. gezogenantreffet, welche ihr oben nicht in Fig. 20, wie auch nicht in Fig. 23. nach der Dürrerischenund Bramerischen Methode eingetragen findet.
§. 32. aims
Ich projectire euch zu dem Ende hier eine ganz andere Zubereitung, als man bißherogeometrice zu thun gewohnt gewesen ist, und ihr werdet nach Vollendung Fig. 32. euch altererst von dem Grund Riß Fig. 24. ein vollständiges Concept machen fönnen, wodurch Allbrecht Dürrer oder seine Vorgehere auf die Gedancken gekommen, die aus Fig. 20. herge.holte Menfuren der horizontal- gezogenen parallel- Linien zu ergreiffen, und selbige aus demCentral- punct I. Fig. 24. gegen die herabgelassene perpendicular- Linien schreg mit dem Circulüberzutragen, und die benöthigten Sectiones damit zu beschreiben. Theilet euch demnach inFig. 32. Fig. 32. bie Circumferenz des Grund Risses in gefällig gleiche Theile ab; Hier habe ich selbige durch den punct F, a, b, H, c, d, G, e, f, g, h, i, in 12. gleiche Theile getheilet, und an dasCentrum I. fo viel Radios gezogen. Wo ihr nun auf gleiche Weise verfahren, so laffet zurFig. 31. Vollendung des orthographischen Aufzuges Fig. 31. mit der bereits gezogenen Linie FA. undGB. von euren gemachten Circumferenz- puncten, nehmlich von a, b, c,& d. perpendicular-Linien biß in TT, MM, NN, und OO. biß an die Grund- Linie AB. des Coni gehen. Endlich.ziehet von solchen bestimmten puncten TT, MM, NN, und OO. biß in den Verticem des Co-ni als in den punct C. die besagte Linie TTC, MMC, NNC, und OOC.
Fig. 31.
§. 33.
Hierauf wählet euch die schrege Lag der Sections- Linie DE. in Fig. 31, hier habe ich sie abersmahls mit der Grosse und Lag Fig. 20. und 28. gleich groß und schreg angenommen; Weil ihrnun durch diese gezogene Linie DE. findet, daß selbige euch auf der Linie TTC. die Section V, aufMMC. die Section W, wie auch auf der Ax- Linie HC. Die Section X, denn auf NNC, die SectionY, wie auch auf der Linie OOC. die Section Z. und auf CB. die Section E. caufiret hat: Also zie-het durch den Sections- punct D, V, W, und X. horizontal lauffende parallel- Linien, biß an dieAx Linie HC, biß an das Latus AC, nehmlich Dp, nVm, IWk, und oX, deßgleichen ziehet auchweiter durch die Section Y. Die parallel- Linie q Yr, ferner iZt, und dann vE, biß an die Ax-mini- Linie
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