et
пе
en
19
el
ce
n-
32
$
I
to
22
E.
ક
En
es
3-
ไร
en
H.
11
โม
e
D
es
28
is
ls
21
78
ch
en
mm
1-
e
12
in
ie
es
n
114
11
je
( 0)
73die Hölzer dicht auf einander ordnet, wie wir unten ben vielerley Erempeln wahrgenommenhaben. Was demnach aber hier in Fig. 165. die Einfämmung des Trabis L. in das Tignum M.belanget, so auffert sich durch Anschauung der Figur von selbsten, wovon unsere noch heut zuTag gebräuchliche Einfämmung der Lager, Hölzer in die Mauer Latten ihren Ursprung herzehlet, und wo man nechst diesem hier auf das oben von P. nach A. herablauffende Stück Holk,als Subgrundam regardiret, welches auf die Afferes PC. genagelt, so wird man durch den nahebep A. angedeuteten halben blinden Circul erkennen, daß alle dergleichen Subgrundæ PA. müssfen nach solcher Circul- Figur ausgeschnitten, und eine solche Horizontal- liegende Rinne dareingeleget worden seyn. Ja so wir die Profilirung dieser Fig. 165. von A. nach B. biß C. ansehen,so entstehet nach unseren dermahligen architectonischen Vergierungen, oder formatione à pofterio-ri, das so genannte Carnis AB. und Rinnaeifte BC. aus dem Stück Holk, so Subgrunda ausoruscket. Fener entdecket sich durch das abgeschnittene Holk, so hier unter dem Nahmen Afferessich weiset, von dem Abschnitt von C. nach D. biß E. die grosse hängende Platte, nebst der Versstabung von E. biß F, weiter thut sich auch durch die vorderste vorragende Spike des verkämmten Cantherii QKF. der Winckelrecht angedeutete Denticulus oder Kälber Zahn äussern, legalich aber fommer unter G. die Verstäbung und die letzte Crdnungs Platte des Frifes nach dentProfil von G. gegen H. bey dem Frife zum Vorschein, und es scheinet, daß durch die punctirteLinie hinter H. feye zu erkennen gegeben worden, wie die abgeschnittenen Kopffe der horizontal-liegenden Tignorum seyen mit einem völligen Streif, so das Band oder Borten, oder Frife geheissen, nach der Ausholung wie bey G. nach H. zu sehen verkleidet und ausgezieret worden. Weilennun hier der untere Quer Balcken L. mit dem Nahmen Trabs oder Architrabs ben I. seinenVorsprung klärlich anweiset, so erhellet, wenn man dieses sämtliche Profil gegen die hinterlassfene Muster der antiquen steinern Gebäude hält, man ben nahe das Jonische Profil begreiffen kan,welches bey dem Tempel Fortunæ Virilis zu Rom ist zur Würcklichkeit gebracht worden.
§. 144.
Durch Fig. 166. wird ein Corinthisches Profil mit den Sparren- Kopffen EF. unter der Fig. 166.hängenden Platte D. aus dem antiquen Holswerck ansichtig werden, und wie die Templa O.in die Cantherios und Afferes verbunden worden, samt der Einfämmung des zwischen den Ho-rizontal- liegenden Tignis M. und Dach. Sparren Q. angebrachte Tranfiri hat Cyriades, ein inder Wissenschafft der Mechanic und Architectur renommitter Virtuos, unter seinen hinterlassenenAntiquitäten angezeigt, wie hier Fig. 166, so sich aus Selburchs Collection auf und conferviret,darstellet, und mit seiner Verbindung ebenfalls zu den wesentlichen Spuhren der verziertenSparren Köpfe genugsame Anweisung giebet. Und wo ihr Fig. 167. nach dem beygefügten Fig. 167.Profil von Bonnano 1162. berstammend betrachten wollet, werdet ihr doppelt aufeinander liesgende Dach- Sparren N.unb Qauf das horizontal- liegende Holz M. 2mal verkammer und mitschregen Band Eisen unwandelbabe gemacht antreffen, und den obersten Dach Sparren QH.aber von H. nach F. biß D. herabbangend finden, ia daß felbiger mit einem Vertical- SchnittFE. verkammet, und den ausgeschweifften Sparren Kopff von E. bis D. als ein eingeplattetesStück vor Augen leget. In übrigen giebet das zwischen geschobene Stück Hole bey C. nachO. ebenfalls zu erkennen, daß es als ein Templum anzusehen seye, welches vornen bey C. nachD. herab die hangende Platte exprimiret, und mit dem schregen Band. Eisen genugsam bevesftiget wird. Die Dach Latten oder Afferes B. geben hier abermals die Rinnen- Leiste/ wie Fig.164. an, und an statt des Holzes so Subgrunda genennt, weiser sich hier das Profil oder Carnis vonder Rinne A, auf welchem die Dach- Ziegel ZZZ.& c. liegen. Nach G. zu sind die Denticuli oderKälber Zähne als hervorstehende partes von dem Lagers Holz oder Tigno M. hervorragend ge.macht, und der untere Rest der Verstäbung von G. biß 1. cronet das auf der Architrave L.Schwalben- Schwänzförmig eingekämmte parallel- lauffendes Holz als das Frife selbsten, dasübrige aber, was bey R, S, T, V, X, und W. wahrzunehmen, erkläret euch die Figur, und wo mandieses Bonannische Profil nach der gegenwärtigen Einkämmung der doppelten Dach- Sparren,und der Formation des Sparren Kopffes ED. erwäget, so wird sich derjenige Einwurff nichtweit erstrecken können, durch welchen man die Ursach nicht übersehen fan, warum man selbst inden antiquen Gebäuden unter den Sparren- Köpffen Zahn- Schnitte geordnet habe, gleichwie dasProfil dieser Fig. 167. bey nahe mit dem Tempel Martis Vindicatoris übeinfommt, und die Veranslassung zu folder Idée nach diesem antiquen Zimmerwerck genugsam aufweiset.
§. 145.
Es erhellet dahero, daß obschon die Architectonische Glieder scheinen, willkührliche Verssierungen zu seyn, und verändert werden können/ selbige doch nach ihrem guten Effect, oder ihrer Ursprungs Ursachen halber, nicht ganz unwesentliche Kennzeichen der alten Zimmermanns. Fig. 164Kunst bleiben, absonderlich, wenn man nach Anzeig Fig. 164, 165, 166, und 167. die größte 165,166Wahrscheinlichkeit zur Veranlassung der Haupt Glieder regardiret, und ihre Figurirung nicht
DOR
167.
雅