Uranerz. — Uranglimmer. 39
rtcaov Oel); sie ist durchsichtig rein gelb elastisch von schwach ran-*'gem Geruch und 1,10 specif. Gewicht, sie ist geschmacklos, schwachlöslich in kochendem Wasser; sie ist nicht flüchtig und giebt bei dertr ockenen Destillation etwas thierisches Oel neben den gewöhnlichen Zer-^tzungsproducten; sie enthält Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoffim Verhältniss der Formel Ci 0 H 7 O 4 ; sie ist in Wasser und kaltem Alko-hol unlöslich; in siedendem Alkohol und in Terpentinöl ist sie löslich,durch Alkalien wird das Fett verseift, die Masse enthält ein Gemengev °u fetten Säuren, von welchen eine krystallisirbar ist fl. Fe.
Uranerz. Als solches wird besonders der Uranin U0.U 2 O 3betrachtet, welcher zur Darstellung der verschiedenen Uran Verbindun-gen benutzt wird, doch kann man im weiteren Sinne des Wortes auchn °ch dazu den Uranocher rechnen, welcher für Uranoxydhydrat ge-halten wird und das Gummierz (Gummit) mit dem Eliasit, welcheauch Uranoxydhydrate sind. Der Uranglimmer, Uranophan, dasbasisch-schwefelsaure Uranoxyd, Urangrün, Uranbliithe, Uran-v itriol, Urankalkcarbonat, Voglit und Liebigit sind Uranenthaltende Minerale, die jedoch wegen ihres seltenen Vorkommensbis jetzt nicht zur technischen Gewinnung von Uran Verbindungen be-nutzt werden können. K.
Uranerz, grünes, syn. Uranglimmer.
Uranerz, unt heilbar es, syn. Uranin.
Uranfluorid. Es ist hier ein dem Oxyd entsprechendesFluorid U 2 F 3 und ein Oxyfluorid U 2 0 2 F dargestellt.
Uranfluorid.
Formel: U 2 F s . Beim Lösen von Uranoxydul oder Uranoxyd-° x ydul in Fluorwasserstoff bildet sich eine grüne Lösung und es schei-net sich ein grünes Pulver ab, nach Hermann das Uranfluorid (?).
Uranoxyfluorid.
Uranbioxifluorid, Uranylfluorid. Formel: U 2 0 2 F oderb 2 F 3 -j- 2U 2 0 3 ; nach Pe ligot (U 2 0 2 ) F. Die gelbe Flüssigkeit, durchAuflösen von Uranoxydhydrat in wässeriger Flusssäure erhalten, giebtbeim Abdampfen das Oxyfluorid als ein weisses nicht krystallinisches’ n Wasser unverändert lösliches Pulver. Dieser Körper bildet mit denAlkalimetallfluoriden in Wasser lösliche krystallirbare Verbindungen(Berzelius). Fe.
Urangelb, syn.Uranoxyd-Natron, s. unter Uran-Saure Salze (S. 54) und Uranoxyd-Ammoniak (S. 53).
Uranglimmer, grüner Glimmer, grünes Uranerz,Branit, Uranphyllit, Uranitspath, pyramidaler Euchlor-gbmmer, Urane oxyde, Oxyde d'Urane, Uran-Mica, Phosphate ofOranium, micaceous Uranite, Urane phosphate, wurden früher die später^ls Kalk- und Kupferuranit oder als Uranit und Chalkolith unterschie-denen Mineralspecies genannt, deren bei denselben angegebene Ana-
fl Pogg. Annal. Bd. XXVIII, S. 566; Berzelius’ Jahresber. Bd. XIV, 3. 205.