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Neunter Band.
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Verbrennung.

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ktzünden, wohl aber bis nahe zum Siedepunkt erhitzte Essigsäure.■^•Uch durch vorgängiges Erhitzen der Luft, welche eine Verbrennung2,1 unterhalten bestimmt ist, lässt sich der Verbrennungseffect erheblichGeigern; vergl. Gebläseluft, erhitzte, Bd. III, S. 413.

Das Auf hören der Verbrennung eines Körpers, dadurch dass dielen brennenden Theilen benachbarten Theile desselben nicht mehr bis2 hr Entzündungstemperatur erhitzt werden, kann durch Entziehung von^ärme in mehrfacher Art bewirkt werden. Das Zuführen vonzu viel kalter^hft kann diesen Effect haben (das Ausblasen brennender Körper be-f üht oft hierauf, oft auch zugleich auf der mechanischen Entfernungl&s brennenden Dampfes oder Gases von dem noch nicht entzündeten).^Uchtes Holz brennt nicht weiter, weil die bei der Verbrennung desktzündeten Theiles frei werdende Wärme nicht ganz zur Erhitzungl ß r benachbarten Holztheile, sondern auch zur Verdampfung von Was-s er verwendet wird. Ein sehr dichter Körper, namentlich wenn er dieVärme gut leitet, kann das Fortbrennen versagen, weil die von denkennenden Theilen aus frei werdende Wärme nicht auf die nächstlie-§®nden beschränkt' bleibt, sondern sich sogPeich auf eine grössere Massel e s Körpers verbreitet, ohne diese bis auf die Entzündungstemperaturerhitzen (sehr dichte Kohle brennt an einer Stelle zum Glühenkhitzt deshalb nicht weiter, während lockere Kohle von einer Stelle'"'s, wo sie entzündet wurde, leicht vollständig verbrennt). Fremde^örper können, je nachdem sie die Wärme gut leiten oder nicht, dasErlöschen oder Fortbrennen brennender Körper bedingen; ein brennen-Tropfen Schwefel, welcher auf schlecht leitendes Holz fällt, ver-kennt auf diesem vollständig, währender auf ein gut leitendes Metall fal-e nd darauf bald erlischt; in einem brennbaren Gasgemische kann diev *eiterentzündung durch ein Metallgewebe, welches das Gasgemischkter seine Entzündungstemperatur abkühlt, unterbrochen werden (vgl.

_*cherheitslampe Bd. VII, S. 849). — Umgekehrt kann unter gün-^*gen Umständen, so dass die bei der Verbindung mit Sauerstoff freiErdende Wärme sich auf kleineren Massen des oxydirbaren Körperskihäuft, diese Wärme Verbrennung einleiten (Selbstentzündung,8 ‘ Pyrophore) oder langsame Verbrennung zu rascher steigern, fein2ei ’theilte Kohle, poröse organische Substanzen welche mit sauerstoff-^sorbirenden Substanzen trocknendem Oel z. B. getränkt sind, kön-kü Selbstentzündung zeigen; bei fein zertheiltem nur mit schlechtenWärmeleitern in Berührung befindlichem Phosphor geht die langsamee rbrennung besonders leicht in die rasche über.

^ Die Ausdrücke: vollkommene und unvollkommene Ver-^nnung, werden in zweifachem Sinne gebraucht. Einmal um zu® z eichnen, ob ein Körper seiner ganzen Masse nach oder nur zumheil einer Verbrennung unterlag, was richtiger als vollständige undteilweise Verbrennung unterschieden wird. Letztere kann statt-k>en, wenn die das Verbrennen unterhaltende Substanz in unzurei-knder Menge vorhanden ist; wenn die noch unverbrannten Theilejks den eben besprochenen Gründen nicht mehr auf die Entziindungs-e,ri peratur erhitzt werden; wenn das Verbrennungsproduct den nochverbrannten Theil umgiebt und vor der weiteren Einwirkung der die

erbre

nnung

unterhaltenden Atmosphäre schützt (Eisen verbindet sich

. Iil Rothglühhitze mit Sauerstoff, aber das oberflächlich gebildete Oxyd-x ydul w i r kt für längere Zeit schützend auf die innere Masse des Ei-