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^ledersclüag lässt man absetzen. Oder man löst nach Meidinger ')-1 hie. Eisenvitriol und 1 Thl. Salmiak in 8 Thln. Wasser und kocht* e Lösung dann in einem Glaskolben mit eisernen Nägeln oder lässt^selben auch nur kalt in einer verkorkten Flasche längere Zeit mitei Flüssigkeit in Berührung. Die Lösung giebt man in ein hohes2 Zoll breites Gefäss, senkt eine Platte von Eisenblech, welchedem Kupferpol einer Daniel’sehen Batterie verbunden ist, einUn d verbindet mit dem Zinkpol die zu überziehende Kupferplatte, diemit Aetzlauge, dann mit verdünnter Schwefelsäure, zuletzt mitWasser gewaschen worden ist. Man muss dieselbe sofort inle Eisenlösung bringen, ohne sie zu trocknen. Wenn die Plattengalvanischen Elementes ungefähr dieselbe Grösse wie die zuerziehende Kupfertafel haben, genügt ein Element. Ist sie vielgrösser, wird man zwei bis drei Elemente auwenden müssen. Inner-5 bis 15 Minuten entsteht ein genügend starker spiegelblanker silber-"'ßisser sehr harter Eisenüberzug. Bei sehr tiefgestochenen Kupfer-

e n besteht häufig eine grosse Schwierigkeit darin, in den Tiefen,

Platt,

^otz sorgfältigster Reinigung, das Eisen fest haftend zu erhalten undbst in Anstalten, die sich mit dieser Operation fortwährend be-wältigen, ist es nicht selten, dass dieser Fehler bei einzelnen Plattenctl nach kurzer Benutzung zum Druck zeigt; sie müssen dann sofortverstählt werden. Während der Einwirkung des galvanischenr oines, der so stark sein muss, dass sich an dem Eisen fortwährendWas grüne Flocken ansetzen, an der Kupferplatte eben Gasblasen^ l 8 eu , muss die zu überziehende Platte fortwährend geschüttelter den, sonst bilden sich leicht Streifen und matte Stellen. So wiean die Platte aus der Lösung nimmt, muss man sie in viel WasserPmeu, dann in dünner Sodalauge, wieder in Wasser ab waschen, trockenls cheu und mit einem mit Oel befeuchteten Lappen überfahren,j,. Ein Verfahren, welches ebenfalls sehr schöne glatte und harte'wenüberziige bei Anwendung von 3 bis 4 Daniel’schen Plattenpaaren2 n z ' ern *'eh dichten Thoncylindern liefert, besteht darin, dass man1(1 rm " Eisenvitriol 50 Grm. Wasser löst und mit einer Lösung vonGrm. neutralem weinsauren Kali-Natron in 150 Grm. Wasser ver-■®cht, hierauf etwa 20 Grm. Salmiakgeist zusetzt. In diese Lösung,2 lc he man vor Luftzutritt nicht zu schützen braucht, taucht man dieverstählende mit dem Zink der Batterie verbundene Kupferplatted das gleich grosse mit dem Kupferpol verbundene Eisenblech. Die

^Peration geht so am schnellsten, es scheidet sich aber bei längeremde tJluuc b Eisenoxyduloxyd allmälig aus, welches leicht Fehlstellen inde* 0 Eisenüberzug und Bildung von pulverförmigem Eisenabsatz auf. er Kupierplatte bewirkt. Man hat dies nicht zu fürchten, wenn mang en 1 honcylinder in die alkalische weinsaure Eisenlösung stellt, die-^. 11 'HE 20fach verdünnter Schwefelsäure füllt und einen amalgamirten'Ukcylinder oder ein Eisenblech hineinstellt welche mit dem Kupfer-PG verbunden werden. Bei Verstählung grosser Kupferplatten müsstejj Un viele Thoncylinder anwenden. Es ist dann bequemer ein flaches,°Lkästchen von denselben Dimensionen wie die Kupferplatte, dessen^ ne grosse Seite aus Pergamentpapier gebildet ist in die Eisenlösungteilen, mit verdünnter Schwefelsäure oder auch mit Kochsalzlösung

Uingi.

polyt. Journ. Bd. CHI, S. 359.